"Müller wäre als Skispringer zu gebrauchen"

Eric Frenzel ist Gesamtweltcupsieger in der Nordischen Kombination – Samstag spielt er mit dem Fanklub Wildenau gegen Bayern.
| Florian Bogner
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 Eric Frenzel ist Gesamtweltcupsieger in der Nordischen Kombination – Samstag spielt er mit dem Fanklub Wildenau gegen Bayern.

AZ: Herr Frenzel, wie kommt der Gesamtweltcupsieger der Nordischen Kombination dazu, mit einem Bayern-Fanklub gegen den FC Bayern anzutreten?

ERIC FRENZEL: Ganz einfach: Meine Freundin ist Mitglied im Fanklub Wildenau und ich bin auch schon ein paar Mal mit zu Bayern-Spielen gefahren. Der Vorstand hat mich gefragt, ob ich die Bewerbung ums Traumspiel mit einer Videobotschaft unterstützen möchte. Das war für mich als Bayern-Fan Ehrensache!

Schon nervös?

Ach was. Ich freue mich einfach. Mein Sohn wird danach nicht nur stolz darauf sein, dass ich in der Kombination gewonnen habe, sondern dass ich auch mal gegen den FC Bayern gespielt habe.

Ihre Lieblingsspieler?

Thomas Müller und Xherdan Shaqiri gefallen mir ganz gut.

Fürs Spiel haben Sie in einem Robben-Trikot trainiert.

Das ist nicht das einzige Trikot, das ich habe. Ribéry, Kroos – ich erweitere die Sammlung ständig.

Angst vor Verletzungen?

Ich glaube nicht, dass der Einsatz so hoch sein wird, dass es so weit kommen wird. Hoffe ich zumindest...

Von einem hohen Sieg ist ja nicht auszugehen – bieten Sie den Bayern dann eine Revanche im Winter an?

Wenn sie wollen, können sie gerne gegen mich Skispringen oder Langlaufen – wenn sie sich trauen! Thomas Müller wäre mit seiner schlanken Statur und seiner Sprungkraft sicher auch als Skispringer gut zu gebrauchen.

Wer von den Kombinierern kickt am besten?

Unser Trainer Ronny Ackermann ist ein guter Fußballer, auch Björn Kircheisen hat’s drauf.

Sind die Kollegen neidisch?

Ich glaube, keiner würde Nein sagen, wenn er so ein Angebot erhält. (lacht)

Ihr sechs Jahre alter Sohn Philipp ist als Einlaufkind mit dabei. An ihrer Hand?

Wahrscheinlich nicht; er will lieber einen Bayern-Spieler...

Welche Position spielen Sie?

Ich befürchte im Sturm, da kann ich nicht so viel kaputt machen. Aber so einem Brocken von Kerl wie Jerome Boateng kann ich dort höchstens mal durch die Beine laufen...

Zielsetzung: Tor schießen?

Puh. Da muss schon sehr viel zusammenkommen, damit das passiert...

Wie ist die Truppe drauf?

Die Kollegen kennen ihre Laufwege. Ich nicht so, ich kann höchstens gut hin- und herrennen. Gegenüber den Bayern habe aber auch ich sicher keine konditionellen Vorteile. (lacht)

 

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