Mannheimer Polizei erklärt sich nach Skandalspiel: ... dann gäbe es viele Verletzte

Bayern-Chaoten haben vergangenes Wochenende in Sinsheim für einen Eklat gesorgt. Die Mannheimer Polizei erklärt nun, warum sie nicht direkt eingegriffen hat.
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© imago images / Jan Huebner

Mannheim/München - Die Polizei in Mannheim hat nach dem Skandalspiel in Sinsheim zwischen der TSG 1899 Hoffenheim und dem FC Bayern erklärt, warum sie bei Hassplakaten nicht direkt eingreift.

"Wie soll man von 3.000 Fans im Gästeblock die Personalien feststellen?", fragte Polizeisprecher Norbert Schätzle in einem Bericht der "Heilbronner Stimme". Die Täter vor Ort zu identifizieren, sei ein Ding der Unmöglichkeit. Undenkbar wäre es seiner Ansicht nach auch gewesen, den Gästeblock am Samstag räumen zu lassen. "Wenn wir dort als Polizei rein marschieren würden, dann gäbe es auf beiden Seiten viele Verletzte", erklärte Schätzle.

Polizei wertet Videoaufnahmen aus

Was tut die Polizei also nun? Die Mannheimer Polizei hat eine eigene Ermittlungsgruppe für die Vorfälle beim Spiel eingerichtet – darin befinden sich unter anderem szenekundige Beamte. Die Ermittler werten nun die Videoaufzeichnungen aus dem Stadion aus, der Bayern-Block im Hoffenheimer Stadion wurde die ganze Zeit über von der Polizei gefilmt. Dabei geht es jedoch nicht nur um die Schmähplakate gegen Hopp, sondern auch um Pyrotechnik, die während der Partie gezündet wurde. "Da wird das Videomaterial nun Sequenz für Sequenz vor- und zurückgespult. Das ist Detektiv- und Puzzlearbeit", sagte Schätzle.

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