Hopp-Schmähungen: Jetzt jagt die Polizei die Bayern-Chaoten

Nach den wüsten Beleidigungen gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp durch Anhänger des FC Bayern hat die Mannheimer Polizei nun eine eigene Ermittlungsgruppe eingerichtet.
| AZ/dpa
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Eines der Schmähplakate gegen Dietmar Hopp.
Tom Weller/dpa Eines der Schmähplakate gegen Dietmar Hopp.

Sinsheim - Die Polizei in Mannheim richtet nach den Beleidigungen gegen Mäzen Dietmar Hopp im Bundesliga-Spiel der TSG 1899 Hoffenheim gegen den FC Bayern eine Ermittlungsgruppe ein.

"Den verbalen und nonverbalen Straftätern dürfen wir nicht das Feld überlassen. Deswegen gehen wir gezielt gegen Hass auch auf den Stadionrängen vor und nehmen konsequent die Ermittlungen gegen vermeintliche Straftäter auf", sagte Polizeipräsident Andreas Stenger am Sonntag in einer Pressemitteilung.

Videoaufzeichnungen werden ausgewertet

Die Videoaufzeichnungen der Bundesliga-Partie sollen ausgewertet werden, um vermeintliche Täter zu identifizieren. Hass-Plakate gegen Hopp hatten am Samstag in Sinsheim zu zwei Spielunterbrechungen geführt. Auch in anderen Stadien war Hopp beleidigt worden. Zuvor hatte das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wegen eines Plakats mit Hopp im Fadenkreuz bereits für Anhänger von Borussia Dortmund eine zweijährige Auswärtssperre für die Spiele bei den Hoffenheimern ausgesprochen.

Die Polizei hatte bereits in der Vergangenheit gegen Anhänger ermittelt, die Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp beleidigt hatten. Der 79-Jährige selbst hatte schon mehrfach Anzeige gestellt. Es gab auch schon Verfahren, so wurden unter anderem Fans des 1. FC Köln zu Geldstrafen verurteilt. Die Ermittlungsgruppe werde sich aus erfahrenen szene- und ortskundigen Beamten zusammensetzen, hieß es.

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