Leon Goretzka: So wollen wir Hertha BSC schlagen

Am Mittwoch steht für den FC Bayern im Pokal-Achtelfinale bei Hertha BSC das erste K.o.-Spiel des Jahres an. Aus der Pleite gegen Leverkusen hat der Rekordmeister die richtigen Schlüsse gezogen, meint Mittelfeldspieler Leon Goretzka.
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Leon Goretzka vom FC Bayern
imago/DeFodi Leon Goretzka vom FC Bayern

Am Mittwoch steht für den FC Bayern im Pokal-Achtelfinale bei Hertha BSC das erste K.o.-Spiel des Jahres an. Aus der Pleite gegen Leverkusen hat der deutsche Rekordmeister die richtigen Schlüsse gezogen, meint Mittelfeldspieler Leon Goretzka.

München - Niko Kovac wirkte am Samstagabend konsterniert, beinahe leicht angefressen. "Kompaktheit ist das Thema, das ich am Sonntag ansprechen werde", kündigte der Trainer des FC Bayern nach der bitteren 1:3-Niederlage bei Bayer Leverkusen an. "Wir müssen hinten den Laden dicht kriegen, denn Meisterschaften werden hinten entschieden", führte Kovac weiter aus. 23 Gegentore kassierten die Bayern in den bisherigen 20 Bundesligaspielen, auch gegen die Werkself offenbarte der deutsche Rekordmeister teils gravierende Mängel im Defensivverhalten.

Die Analyse von Kovac scheint bei der Mannschaft angekommen zu sein. "Wir haben das Spiel aufgearbeitet und komplett auseinandergenommen. Es war eine längere Sitzung, weil es einiges zu besprechen gab", erzählte Mittelfeldspieler Leon Goretzka nun im Interview mit "fcb.tv". Das Fazit: "Wir haben nach der Führung das Feld wieder viel zu groß gehabt. Wir haben auf einem Feld von ungefähr 60 Metern verteidigt. Da kommst du natürlich in keine Zweikämpfe rein und bist viel zu spät, weil der Raum, den du verteidigen musst, viel zu groß ist." (Lesen Sie auch: Verzockt Bayern in den entscheidenden Wochen alles?)

Goretzka über Gegentore: "Das ist nicht bayern-like"

Für ihn ist klar: Um im Pokal-Achtelfinale bei Hertha BSC am Mittwochabend (20.45 Uhr, Sky, ARD und im AZ-Liveticker) ein vorzeitiges Aus zu verhindern, braucht es in der Rückwärtsbewegung zwingend die von Kovac geforderte Kompaktheit. "Das ist der wichtigste Punkt, den wir am Mittwoch umsetzen müssen: Wir müssen auf einem kleineren Feld verteidigen und kompakt zusammenstehen. So oft, wie wir in dieser Saison schon eine Führung aus der Hand gegeben haben, das ist nicht bayern-like", konstatierte Goretzka.

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Auf die anstehenden Aufgaben in DFB-Pokal, Champions League und Meisterschaft freut sich der 23-Jährige derweil. "Es wird von uns erwartet, dass wir jedes Spiel gewinnen. Mir gefällt dieser Druck. Das war ein Grund, aus dem ich hierher gekommen bin", meinte Goretzka, der zuletzt schon im Interview mit dem "kicker" erzählte: "Ein Problem mit meinem Selbstbewusstsein hatte ich noch nie. Um bei Bayern zu spielen, brauchst du eine breite Brust."

FC Bayern: Goretzka ordnet sich dem Teamerfolg unter

Ohnehin scheint sich der Nationalspieler, der vor der Saison ablösefrei vom FC Schalke verpflichtet wurde, mittlerweile bei den Bayern gut zurechtgefunden zu haben. In der Rückrunde gehörte Goretzka zu den Leistungsträgern der Münchner und verpasste noch keine einzige Minute. Mit vier Treffern aus drei Spielen ist er zudem Top-Torjäger in diesem Kalenderjahr. Ein Umstand, der beim 23-Jährigen jedoch nicht die höchste Priorität besitzt. "Was die Tore angeht, ist es für mich persönlich natürlich gut gelaufen. Ich freue mich, wenn ich der Mannschaft mit meinen Toren helfen kann und möchte weiter daran anknüpfen", gibt Goretzka zu, schränkt aber ein: "Trotzdem wäre es mir deutlich lieber, wenn es parallel laufen würde mit dem Erfolg der Mannschaft."

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