Lahm: "Konnte schon als Kind nicht verlieren"

Phillip Lahm hängt die Fußballschuhe bald an den Nagel. Doch Ehrgeiz hat er immer noch, wie er dem Magazin "Fit for fun" verriet. Der Kapitän des FC Bayern war außerdem schon als Kind ein schlechter Verlierer - wenn auch nicht beim Fußball.
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Phillip Lahm hat eine ganz klare Karriereplanung. (Archivbild)
dpa Phillip Lahm hat eine ganz klare Karriereplanung. (Archivbild)

München - Dass Phillip Lahm nach dem Ende seiner aktiven Fußballer-Karriere dem Sportzirkus erhalten bleibt, scheint außer Frage zu stehen. Denn die Bayern machen sich Gedanken, wie sie ihren Kapitän nach seinem Karriereende im Sommer 2018 in den Verein einbinden. Doch auch Lahm selber scheint einen ganz klaren Plan in der Karriere-Planung zu haben. Und der gilt sowohl auf als auch neben dem Platz.

Lahm sieht den Grund seines Erfolges vor allem in seiner Art der Zielsetzung. "In meiner Karriere habe ich gelernt, dass es mir hilft, wenn ich das Ende festsetze", sagte Lahm dem Magazin Fit for Fun (Erscheinungstag am Mittwoch). "Also für sich klar zu sein: Was will ich wirklich erreichen? Aber da die Antwort auf diese Frage manchmal ein Jahr entfernt ist, muss ich mir Zwischenziele stecken. Man muss einen Traum haben, aber er darf nicht so weit weg sein."

"Ich will wieder einen korrekten Pass spielen"

In der Saison-Vorbereitung denke er deshalb zunächst überhaupt nicht an Titel. "Mein Ziel ist am Anfang – nach sechs Wochen Pause ohne Ball – im Training: Ich will wieder eine korrekte Ballannahme haben, ich will wieder einen korrekten Pass spielen", so Lahm gegenüber Fit for Fun.

Für Profis wie Hobbysportler gelte gleichermaßen: "Man darf nie den großen Schritt zuerst machen wollen, sondern erst viele kleine – und dann Kontinuität reinbringen." Heute wollten viele Menschen "immer gleich alles schnell, schnell" erreichen. "Dabei macht es viel mehr Sinn, auf lange Sicht zu denken."

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Auf die Frage, ob Lahm glaube, dass er als Individualsportler keinen so großen Erfolg gehabt hätte, antwortete der 32-Jährige: "Doch, das glaube ich schon." Er sei einfach sehr ehrgeizig und habe "schon als Kind beim ‚Mensch ärgere dich nicht!‘ nicht verlieren" können.

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