Kompanys spannende Frage: "Wann kommt dieser Magic Musiala wieder?"
Der Mittwoch in Leverkusen ist einer dieser Tage, an denen es auf besondere Momente ankommt. Und auf besondere Spieler wie ihn: Jamal Musiala. Der 23-jährige Offensivstar des FC Bayern wird im DFB-Pokal-Halbfinale bei der Werkself den verletzten Serge Gnabry als Zehner ersetzen - und dabei wie immer unter genauer Beobachtung stehen: Zeigt Musiala die Glanzmomente, die man von ihm erwartet?
Kompany setzt auf "Magic Musiala"
Musiala sei nach seiner langen Verletzungspause "in einer guten Phase. Er ist ganz nah an seinem besten Niveau", sagte Trainer Vincent Kompany. Es sei nur noch die Frage: "Wann kommt dieser Magic Musiala wieder, ein Jamal in seiner allerbesten Zeit? Und das kommt zu 100 Prozent wieder."

Kompany erwartet Musiala künftig sogar noch stärker als vor dessen Verletzung, weil sich der Regisseur "körperlich entwickelt hat. Und wenn diese totale Freiheit irgendwann wiederkommt, und das wird zurückkommen, dann hast du eine entwickelte Version von Jamal Musiala", begründete Kompany. Also den besten Musiala, den es je gab.
Statistiken untermauern Aufschwung
Schon jetzt seien "seine Momente da. Er ist unheimlich torgefährlich, kommt oft in die gefährlichen Räume. Er hat in 600 Minuten schon neun Scorer-Punkte. Das zeigt", so Kompany, "dass er bereit ist". Musiala war im Januar nach monatelanger Pause zurückgekehrt und kommt nach Leistungsschwankungen nun immer besser in Schwung. "Jetzt muss man ein bisschen schauen, dass mein Fuß gut bleibt für die Spiele, die noch kommen", sagte Musiala nach dem 4:2 gegen den VfB Stuttgart.
Durch die schwere Gnabry-Verletzung wird Musiala im Saisonendspurt noch wichtiger. "Ich kann jetzt schwer den ganzen Druck auf Jamal setzen. Ich glaube, das wäre nicht fair", sagte Kompany. Aber: "Wenn er so weitermacht, wissen wir, was wir von ihm erwarten können." Das Wichtigste: Musialas Körper muss mitspielen.

