"Keinen Bedarf": FC-Bayern-Boss Eberl mit Transfer-Absage an Schlotterbeck und Co.

Nach der Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano gehen die Planungen beim FC Bayern weiter. Max Eberl erklärt, wie sich der deutsche Rekordmeister in Zukunft in der Innenverteidigung aufstellen möchte.
Patrick Strasser |
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Sportvorstand des FC Bayern: Max Eberl.
Sportvorstand des FC Bayern: Max Eberl. © IMAGO/DeFodi.de

Am Freitag wurde die Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano verkündet, einen Tag später durfte sich der Innenverteidiger mal erholen. Kein Einsatz beim 2:0 der Bayern in Bremen – Schonung bzw. Belastungssteuerung.

Die gibt’s für die Verantwortlichen der Münchner nicht, insbesondere für Sportvorstand Max Eberl. In den letzten zwei Wochen hat man drei Weichen gestellt, neben Upamecano verlängerte auch Serge Gnabry seinen Vertrag. Drittens wurde mit Leon Goretzka vereinbart, dass er die Saison noch zu Ende spielt, aber danach verabschiedet wird. Doch es geht weiter, immer weiter für Eberl.

Die Verträge von Laimer und Kane laufen im Sommer 2027 aus

Was wird aus Konrad Laimer? Was wird aus Harry Kane? Bei beiden läuft der Vertrag Ende Juni 2027 aus. "Wir haben jetzt unseren Kader, haben noch diese Saison. Ich weiß, die Fragen kommen immer näher zum Sommer", sagte Eberl am Samstag in Bremen, betonte jedoch: "Wir sind jetzt im Februar, haben jetzt wirklich noch große Spiele vor uns. Auf die freuen wir uns und fokussieren wir uns jetzt auch."

Ist die weitere Zusammenarbeit mit Upamecano eine Absage an andere mögliche Kandidaten für die Innenverteidigung wie DFB-Nationalspieler Nico Schlotterbeck (26), dessen Vertrag bei Borussia Dortmund im Sommer endet? Er wäre also ablösefrei. Auch Yann Aurel Bisseck (25) von Inter Mailand wird als künftiger Bayern-Profi gehandelt, dessen Vertrag beim Champions-League-Finalisten läuft allerdings noch bis 2029.

FC Bayern möchte auf Talente auf dem Campus zurückgreifen

Braucht es etwa im Sommer keinen großen Transfer für die Defensive? "Würde ich sagen, ja", antwortete Eberl und zählte auf: "Wir haben Konny Laimer, wir haben Josip Stanisic, wir haben Alphonso Davies, wir haben Hiroki Ito. Plus die drei Innenverteidiger Jonathan Tah, Dayot Upamecano und Min-jae Kim." Und theoretisch noch Außenverteidiger Sacha Boey, der bis Saisonende an Galatasaray Istanbul ausgeliehen wurde, aber noch einen Anschlussvertrag bei Bayern bis 2028 besitzt. Das Praktische: Laimer und Stanisic, auch ein Innenverteidiger, können auf beiden Abwehrseiten verteidigen, während Linksfuß Ito ebenso in der Abwehrmitte agieren kann.

Eberl fasste zusammen: "Damit hast du sieben Spieler für vier Positionen, da stehst du schon sehr, sehr gut da. Deswegen würde es keinen Bedarf geben, etwas zu tun." Selbst wenn der Südkoreaner Kim, Innenverteidiger Nummer drei hinter dem Stamm-Duo Upamecano/Tah nach drei Jahren in München wechseln möchte, würden die Bayern nach AZ-Informationen eher auf Talente vom Campus setzen wie Cassiano Kiala (17), den U17-Nationalspieler des DFB. Kiala, bereits mit einem Mini-Kurzeinsatz bei den Profis, spielt meist in der U19 der Bayern, hatte auch schon zwei Einsätze in der U23 (Regionalliga Bayern). Das Mega-Talent trainiert schon länger regelmäßig im Profikader von Vincent Konpany mit. Und der weiß, was Innenverteidiger können müssen.

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