Karl-Heinz Rummenigge glaubt an Pause bei Mega-Transfers

Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern, ist sich sicher: Die Zeit der Mega-Deals ist vorbei. Er sieht "Bremsspuren am Transfermarkt".
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Vorstandsboss des FC Bayern: Karl-Heinz Rummenigge.
imago/Sven Simon Vorstandsboss des FC Bayern: Karl-Heinz Rummenigge.

München - Corona und die Folgen für den europäischen Fußball: Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge rechnet in der Krise mit einem Rückgang der Ablösesummen.

"Eines wird mit großer Wahrscheinlichkeit passieren: Der Transfermarkt wird im Sommer Bremsspuren aufzeigen", sagte Rummenigge der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und führte weiter aus: "Es wird aufgrund der wirtschaftlichen Not einiger Klubs ein relativ großes Angebot von Spielern auf den Markt kommen – zugleich wird die Nachfrage überschaubar sein. Das wird die Preise auf dem Transfermarkt zum ersten Mal seit dem Bosman-Urteil vor 25 Jahren drücken. Das könnte dazu führen, dass wieder etwas mehr Rationalität ins Geschäft kommt."

Vorstandsboss des FC Bayern: Karl-Heinz Rummenigge.
Vorstandsboss des FC Bayern: Karl-Heinz Rummenigge. © imago/Sven Simon

Rummenigge: "Viele Vereine sind nicht optimal aufgestellt"

Rummenigge und der FC Bayern wollen in Transferfragen derzeit abwarten. Selbst der Wechsel von Wunschspieler Leroy Sané steht derzeit auf "Hold".

"Ich kenne die Zahlen von wichtigen Klubs in Europa ganz gut, unabhängig von der Größe des Umsatzes ist im Moment Liquidität alles", sagte er. "Viele Vereine sind da im Moment nicht optimal aufgestellt, so dass ich nicht glaube, dass im Sommer viele große Transfers getätigt werden."

Eine Einführung einer europäischen Superliga sei laut Rummenigge vom Tisch. Mein Ratschlag wäre es, weitere Themen erst anzugehen, nachdem die Krise überwunden ist. Aber in einem bin ich mir ganz sicher: Die Superliga wird es in den nächsten zehn Jahren nicht geben – an welchem Rad auch immer gedreht werden sollte", sagte er. "Spätestens jetzt kann es daran gar kein Interesse mehr geben, weil diese Idee nur ein Ziel hatte, nämlich mehr Geld zu verdienen. Solche Überlegungen sind durch die Krise erst mal ad absurdum geführt."

Lesen Sie hier: Echt jetzt? Warum ein Liga-Start im Mai unrealistisch ist

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