Juwel Nianzou ist endlich fit und hat bei Bayern Großes vor

Bayerns Abwehrjuwel Tanguy Nianzou ist endlich fit und will beim FC Bayern viel erreichen: "Ich möchte ein Leader sein."
| Maximilian Koch
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Voller Einsatz bei seinem Comeback gegen Union Berlin: Bayerns Youngster Tanguy Nianzou (l.).
Voller Einsatz bei seinem Comeback gegen Union Berlin: Bayerns Youngster Tanguy Nianzou (l.). © sampics/Augenklick

München - Viel gespielt hat Tanguy Nianzou in dieser Saison noch nicht, dafür aber extrem viel Deutsch gelernt. In seinem ersten Interview auf der Bayern-Homepage gab der 18-jährige Franzose nun Einblicke in sein Seelenleben - und präsentierte dabei sehr gute Fremdsprachenkenntnisse. "Ich bin immer positiv, ich lache sehr gerne", sagte Nianzou in fließendem Deutsch: "Ich bin ein ruhiger Charakter - und natürlich liebe ich Fußball und Basketball."

FC Bayerns Neuzugang Tanguy Nianzou: Gegen Union Berlin gibt's die Gelbe Karte

Ganz so ruhig tritt Nianzou, den Bayern vor dieser Saison ablösefrei von Champions-League-Gegner Paris Saint-Germain verpflichtete, auf dem Platz allerdings nicht auf. Bei seinem Comeback gegen Union Berlin am Samstag, als der Verteidiger in der 74. Minute für Jamal Musiala eingewechselt wurde, sah Nianzou umgehend die Gelbe Karte (83.). Er hatte Grischa Prömel mit einem harten Tackling gestoppt. Ein Vorgeschmack, was die Münchner in Zukunft von ihrem Abwehrjuwel erwarten dürfen. Bei PSG sind die Verantwortlichen heute noch schwer enttäuscht, dass sie Nianzou ziehen lassen mussten.

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"Ich bin sehr laut auf dem Platz, gebe viele Kommandos", sagte der Bayern-Youngster weiter und erklärte, dass er lieber in der Innenverteidigung als im defensiven Mittelfeld eingesetzt wird. Ob er ein Leader sei, wisse er nicht, so Nianzou, "aber ich möchte einer sein". Darauf hofft der FC Bayern, der im Sommer die Abgänge der Innenverteidiger Jérôme Boateng und David Alaba verkraften muss.

Nianzou soll bei Bayern die Abwehrlücke von Boateng und Alaba füllen

Nianzou soll gemeinsam mit Leipzig-Neuzugang Dayot Upamecano und Lucas Hernandez diese Lücke füllen. Drei Franzosen bilden dann gemeinsam mit Niklas Süle die Abwehrmitte. "Es ist sehr schön, dass es viele Franzosen in München gibt", sagte Nianzou: "Das ist einfacher für mich, ich kann mich mehr adaptieren und ich kann französisch sprechen." Wobei es ja auch mit der deutschen Sprache schon exzellent klappt. Nianzou hofft, dass er nach zwei schweren Oberschenkelverletzungen endlich fit bleibt. Die Zeit in der Reha sei "sehr schwer" gewesen, sagte er. Aber: "Jetzt komme ich besser zurück." Das ist ihm zu wünschen.

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