James brilliert gegen Schalke: In Liverpool auf der Zehn?

Bayerns James brilliert gegen den FC Schalke – seine Zukunft lässt er jedoch weiterhin offen: "Es läuft wieder besser."
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Abklatschen nach der Partie: Bayern-Trainer Niko Kovac (l.) und James Rodríguez.
Rauchensteiner/Augenklick Abklatschen nach der Partie: Bayern-Trainer Niko Kovac (l.) und James Rodríguez.

München - Bei den ersten beiden Bayern-Toren gegen Schalke (3:1) hatte James Rodríguez seinen feinen linken Fuß im Spiel.

Als Trainer Niko Kovac in der 78. Minute Javi Martínez einwechselte, wurde der Kolumbianer mit Standing Ovations vom Münchner Publikum verabschiedet. Kovac und James klatschten respektvoll ab, es gab sogar eine kleine Umarmung.

James: Lob von den Mitspielern

"Heute hat er gezeigt, wie gut er ist und was er mit dem Ball machen kann", sagte Robert Lewandowski, der besonders von den präzisen James-Pässen profitiert: "Es ist gut für uns, dass wir einen solchen Spieler haben." Das kreativste Lob kam am Samstagabend von David Alaba. "Der Ball ist bei ihm wie in einem Safe eingesperrt", sagte der Österreicher: "James ist ein überragender Spieler. Er hat die Fähigkeiten, das Spiel zu lenken, Tempo rauszunehmen oder anzuziehen. Ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann."

Auch gegen den FC Liverpool im Champions-League-Achtelfinale. Trainer Niko Kovac, bislang nicht als glühender James-Fan bekannt, plant nun wohl doch mit dem 27-Jährigen in der Zehner-Rolle. Thomas Müller ist in beiden Partien rot-gesperrt. "Ich habe große Lust auf die Spiele gegen Liverpool", sagte James nach dem Sieg gegen Schalke: "Es wird sehr schwierig, aber wir sind gut vorbereitet. Wir können diese Runde überstehen."

James bekommt wieder mehr Spielzeit

Für ihn persönlich würden "die Dinge" nun "wieder besser laufen", ergänzte er: "Ich saß fast drei Monate draußen, komme jetzt langsam rein. Das war die dritte Partie von Anfang an. Ich fühle mich gut."

In dieser Saison war das nicht immer so, weil Kovac selten auf James vertraute. Und weil der Kolumbianer von einem Außenbandriss im Knie gestoppt wurde. Bei der Frage zum Verhältnis zwischen ihm und Kovac kam James ins Stocken. "Ich möchte der Mannschaft helfen und schönen Fußball spielen", sagte er nur.

Seine Bayern-Zukunft über den Sommer hinaus ließ er weiter offen: "Ich weiß es nicht. Meine Gegenwart ist München. Die Saison dauert noch vier Monate."

Lesen Sie auch: James ist zurück - Der Kampf um die Zehn läuft

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