Hainer zeigt nach der Jahreshauptversammlung Selbstkritik

Bayern-Präsident Hainer übt Selbstkritik nach der JHV. Kimmichs Comeback steht bevor.
| Julian Buhl
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"Das hat keinem gefallen", sagt Herbert Hainer über die Jahreshauptversammlung.
"Das hat keinem gefallen", sagt Herbert Hainer über die Jahreshauptversammlung. © sampics/Augenklick

München - Präsident Herbert Hainer hat nach der denkwürdigen Mitgliederversammlung des FC Bayern erneut Selbstkritik geübt, sieht den deutschen Rekordmeister im Dialog mit den kritischen Fans aber auf einem guten Weg. "Diese Jahreshauptversammlung war sicher keine Sternstunde in der ruhmreichen Geschichte des FC Bayern", sagte Hainer im Sport1-"Doppelpass" und gab zu: "Das hat keinem gefallen."

Tumulte nach Versammlungsende

Er habe inzwischen aber mit allen drei Anhängern gesprochen, die nach dem von ihm verkündeten Versammlungsende nicht mehr zu Wort gekommen waren, und diese getroffen, berichtete Hainer. Nach dem forcierten Versammlungsende hatte es Tumulte gegeben, das kritische Thema Katar hatte für hitzige Debatten gesorgt. Weitere Gespräche seien für Januar bereits vereinbart, sagte Hainer.

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Werte vs. Erfolg

"Es liegt auch eine Chance in so einer Situation, dass man noch genauer hinhört, aber dem Fan auch unsere Sicht der Dinge mitteilt", meinte Hainer. Allerdings gab er zu, es sei "nicht immer ganz einfach", die Werte des Klubs und das Streben nach Erfolg in Einklang zu bringen.

Das zeigt die Partnerschaft mit Qatar Airways, die viele Fans kritisieren. Genügend andere sagten aber, betonte Hainer: "Wenn wir international mitmischen wollen, müssen wir auch die Ressourcen haben."

Impfdebatte um Kimmich

Einen Schlussstrich hofft Hainer bald unter die Impfdebatte um Joshua Kimmich setzten zu können, der sich aktuell von seiner Corona-Infektion erholt. "Es geht ihm gut, es wird auch jeden Tag besser, was ich von unseren Ärzten höre", berichtete Hainer: "Er wird Anfang dieser Woche noch mal untersucht. Dann kann er hoffentlich nach der Winterpause wieder das ganz normale Training aufnehmen."

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Am 2. Januar geht das Training wieder los

Bayern musste die letzten acht Pflichtspiele des Jahres ohne Kimmich bestreiten und sehnt dessen schnelle Rückkehr herbei. "Joshua ist für uns mit der wichtigste Spieler", sagte Hainer, der versicherte: "Er hat alle Unterstützung von uns." Der Tabellenführer beginnt nach dem Weihnachtsurlaub am 2. Januar wieder mit dem Training.

"Ich bin froh, dass er zu der Einsicht gekommen ist"

Fünf Tage später findet das erste Bundesliga-Rückrundenspiel gegen Borussia Mönchengladbach statt. Nach langem Zögern hatte Kimmich zuletzt angekündigt, sich doch gegen das Coronavirus impfen lassen zu wollen. "Ich bin froh, dass er zu der Einsicht gekommen ist", sagte Hainer. Er gehe fest davon aus, dass sich das Impfthema für die Rückrunde erledigt hat.

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