Statistik zeigt: Dem FC Bayern ist die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen

Der FC Bayern zeigt sich zum Jahresabschluss mehr als souverän, die Konkurrenz in der Bundesliga patzt. Die Statistik aus der Vergangenheit macht deutlich: Im Normalfall ist den Münchnern die zehnte Meisterschaft in Folge nicht mehr zu nehmen.
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Jubelnde Bayern-Stars: Die wird es wohl auch am Ende der Saison zu sehen geben.
Jubelnde Bayern-Stars: Die wird es wohl auch am Ende der Saison zu sehen geben. © Tobias Hase/dpa

München - Für den FC Bayern war das letzte Bundesliga-Wochenende in diesem Jahr ein rundum gelungenes: Nach dem 5:0-Sieg beim VfB Stuttgart unter der Woche folgte am Freitag ein ebenfalls souveräner 4:0-Erfolg gegen VfL Wolfsburg.

Schon nach dem Spiel in Stuttgart standen die Münchner als Herbstmeister fest, zum offiziellen Abschluss der Rückrunde kam es für den FC Bayern dann aber noch besser: Denn Borussia Dortmund, aktuell ärgster "Verfolger", patzte am Samstagabend gegen Hertha BSC und verlor nach 1:0-Führung noch mit 2:3.

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Der Vorsprung der Bayern beträgt damit nun satte neun Punkte. Mit insgesamt 43 Zählern haben die Münchner ihre beste Hinrunde seit der Saison 2015/16 gespielt, damals gelangen unter Pep Guardiola 46 Punkte.

Doch die Statistik zeigt auch: Im Normalfall ist dem FC Bayern die zehnte Meisterschaft in Serie nicht mehr zu nehmen! Denn noch nie ist ein Team, dass nach der Hinrunde mindestens 43 Punkte hatte, am Ende nicht Deutscher Meister geworden.

Matthäus zur Meisterschaft: "Das Thema ist durch"

So sieht es auch Sky-Experte Lothar Matthäus, der den Bayern den Meistertitel nach der BVB-Pleite schon zuschrieb. "Bayern München, neun Punkte. Tut mir leid, wenn ich da vielleicht vielen den Glauben nehme, aber das Thema ist durch." Dafür müsse man laut Matthäus kein Fachmann sein "oder jemand, der in die Glaskugel schaut".

"Das lässt sich Bayern mit dieser Qualität, mit diesem Trainer, mit diesem Umfeld auf keinen Fall mehr nehmen", führte Matthäus weiter aus. "Man kann dem FC Bayern nicht nur 'Frohe Weihnachten' wünschen, sondern auch 'Glückwunsch zur Meisterschaft' sagen."

FC Bayern mit Fabel-Werten in der Bundesliga

Ohnehin war 2021 ein sehr erfolgreiches Bundesliga-Kalenderjahr für die Münchner: 29 Spiele haben Hansi Flick und Julian Nagelsmann quasi in Co-Produktion gewonnen, nur einmal waren die Bayern besser: 2013 waren es 30 Siege.

Und auch unter Nagelsmann präsentiert sich das Team in der Bundesliga gewohnt treffsicher: Das Spiel gegen Wolfsburg war das 64. Liga-Spiel in Folge, in denen die Münchner mindestens ein Mal getroffen haben. Im neuen Jahr könnten sie damit gleich ihren eigenen Rekord einstellen, zwischen 2012 und 2014 trafen sie in insgesamt 65 Spielen hintereinander.

 

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BVB-Trainer Rose schreibt Meisterschaft ab

Und was sagt der Gegner zu dieser eher trostlosen Perspektive? Dortmund-Trainer Marco Rose schrieb die Meisterchancen nach der Pleite gegen Berlin bereits ab. "Am Ende haben wir Ziele und Ansprüche. Und ich glaube, dass wir mit dem Ergebnis und der Tabellenkonstellation dann einfach auch erst mal klar sind", sagte er bei Sky.

Während es beim BVB also kriselt, verabschiedet sich der FC Bayern nach einem rundum gelungenen Bundesliga-Wochenende mit gutem Gewissen in die Winterpause.

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