Für Götze, Lewandowski: Wen krallt sich Dortmund?

Bayern kauft beim BVB ein – jetzt liebäugelt die Borussia im Gegenzug mit Pizarro, Shaqiri und Mandzukic. „Es wird einiges passieren“, kündigt Klopp an. Die AZ nennt Wahrscheinlichkeiten
| Patrick Strasser
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Ist da etwas dran? Angeblich ist der BVB verhandlungsbereit, wenn die Bayern Mandzukic oder Shaqiri (r.) zur Lewandowski-Ablöse drauflegen. Foto: firo/Augenklick
firo/Augenklick Ist da etwas dran? Angeblich ist der BVB verhandlungsbereit, wenn die Bayern Mandzukic oder Shaqiri (r.) zur Lewandowski-Ablöse drauflegen. Foto: firo/Augenklick

München - Mario Götze, klar. Der Deal ist längst perfekt. In naher Zukunft dürfte der nächste BVB-Star zum FC Bayern wechseln. Eine Frage der Zeit: Kommt Stürmer Robert Lewandowski schon zum 1. Juli oder erst nach Ablauf seines Vertrages im Sommer 2014? Sein Privatleben bringt der 25-Jährige demnächst ins Reine. Der Pole wird seine langjährige Freundin Anna Stachurska (25) am 15. Juni heiraten. Danach hätte er noch zehn Flitter-Tage bis zum Trainingsauftakt der Bayern unter Neu-Trainer Pep Guardiola am 26. Juni.

Götze weg, Lewandowski wohl bald weg – da baut BVB-Trainer Jürgen Klopp nach der Enttäuschung des verlorenen Champions-League-Finals gegen die Bayern schon mal vor. Was macht man, wenn einem die stärksten Fachkräfte von Bord gehen? Man kündigt lautstark neues, spektakuläres Personal an. „Ich will jetzt nicht über die Anzahl reden, aber wir arbeiten dran. Ich kann versprechen, dass am Ende alles gut wird. In den nächsten Tagen und Wochen wird einiges passieren“, sagte Klopp der „Bild“. Der 45-Jährige weiter: „Ich bin da ziemlich positiv. Wir bauen eine neue Mannschaft. Eine neue Pressing-Maschine.“
Mit frischem Personal aus München? Eine Übersicht mit Wahrscheinlichkeiten:

CLAUDIO PIZARRO
Der Peruaner war in seiner Comeback-Saison meist Stürmer zwei oder drei. Weil der Vertrag des 34-Jährigen ausläuft, hatten sich Schalke und der BVB bemüht. Doch die Bayern werden Pizarro – wie auch Daniel Van Buyten – einen neuen Einjahresvertrag geben, der wohl kommende Woche unterschrieben wird. „Ich würde das nicht ausschließen“, sagte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, „wir haben gesagt, nach dem Pokalfinale führen wir mit Claudio und Daniel Gespräche.“ Daher ist Wechselwahrscheinlichkeit zum BVB: 1 %

XHERDAN SHAQIRI
Erst zu Saisonbeginn kam der Schweizer (21) vom FC Basel, sprang ein, wenn er Ribéry und Robben auf den Flügeln ersetzen musste und wurde ein wertvoller Bestandteil des Kaders. „Xherdan passt voll ins System und Konzept von Guardiola“, sagte der ehemalige Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld, „denn der steht auf junge, technisch starke, wendige Spieler.“ Wechselwahrscheinlichkeit zum BVB: 10 %

MARIO MANDZUKIC
Nach Abpfiff des Finals von Wembley unterhielten sich der Kroate und Klopp länger. Platz für Mandzukic (27) wäre erst, wenn Lewandowskis Transfer zu Bayern fixiert ist – und wenn Guardiola sich für Gomez als zweiten Stürmer ausspricht. Unwahrscheinlich jedoch, dass Mandzukic nach nur einem Jahr wieder weg möchte. Wechselwahrscheinlichkeit zum BVB: 20 %

Übrigens: Präsident Uli Hoeneß verriet, dass Guardiola den Brasilianer Neymar (FC Santos), der nun für 54 Millionen Euro Ablöse zum FC Barcelona wechselt, erste Wahl gewesen sei. „Aber wir haben in der Vergangenheit nicht so gut gelegen mit jungen Brasilianern“, sagte Hoeneß, „wir haben es im Fall Breno erlebt. Und weil Guardiola einen ähnlichen Spieler haben wollte, sind wir dann auf Mario Götze gekommen.

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