FC Bayern: Rummenigge - Transfergelüste des BVB machen keine Angst

Karl-Heinz Rummenigge lobt den BVB für die Bereitschaft, auch mal dreistellig in einen Spieler investieren zu wollen. Gleichzeitig hat der Bayern-Vorstandsboss eine klare Botschaft an Borussia Dortmund.
| Patrick Mayer
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Die Zeit der Spitzen ist schon eine Weile vorbei: Von Karl-Heinz Rummenigge (m.) gibt es Lob für Watzkes Transferpolitik. Uli Hoeneß (l.) will weiter auf den ganz großen Königstransfer verzichten.
Sammy Minkoff/Augenklick , Guido Kirchner/dpa Die Zeit der Spitzen ist schon eine Weile vorbei: Von Karl-Heinz Rummenigge (m.) gibt es Lob für Watzkes Transferpolitik. Uli Hoeneß (l.) will weiter auf den ganz großen Königstransfer verzichten.

München/Dortmund - BVB-Boss Hans-Joachim Watzke wäre gewillt, richtig zu investieren. 100 Millionen Euro und mehr - das wäre für den Geschäftsführer von Borussia Dortmund eine vorstellbare Schmerzgrenze.

BVB scheut sich nicht

"Für so einen Spieler wäre ich bereit, auch mal 100 Mio. Euro zu zahlen", sagte er jüngst im Interview mit der "Sport Bild" - und meinte Robert Lewandowski: "Wir haben im Angriff noch eine Vakanz. Robert kennt das Geschäft, die Liga, sogar den Verein und wir wüssten, dass er sofort funktionieren würde. Diese Sicherheit können dir nur wenige Spieler auf der Welt geben."

Klare Ansage: Der BVB scheut sich nicht, auf dem immer wilderen Transfermarkt selbst anzugreifen. Eine ebenso klare Ansage hat aber auch Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge an seinen Kollegen aus Dortmund.

"Hoeneß schließt über 200 Millionen aus"

"Ich finde es positiv, dass ein Klub in Deutschland bereit ist, so viel Geld auszugeben. Wir müssen Stars in die Bundesliga holen", sagte er im Rahmen des Tests gegen Manchester United (1:0) bei "RTL". Und die Bayern? Zuletzt waren sich die Bosse von der Säbener Straße vermeintlich uneins, ob es auch mal in den dreistelligen Bereich gehen soll.

Doch Rummenigge beschwichtigte nun: "Uli Hoeneß hat gesagt, er schließt Transfers über 200 Millionen Euro aus. Deswegen brauchen wir uns nicht vor Borussia Dortmund nicht verstecken." Markant: Zwar hatte Bayern-Präsident Uli Hoeneß unlängst Transfers wie den von Neymar für 222 Millionen Euro ebenso für irrsinnig erklärt, gleichzeitig aber auf einer CSU-Veranstaltung in Bad Wiessee am Tegernsee von eigenen Transfers von "40, 50, 60, vielleicht mal 80 Millionen Euro" gesprochen.

BVB glaubt nicht an Lewandowski-Engagement

Um Lewandowski muss sich der FC Bayern wegen dem BVB zumindest keine Sorgen machen. "Nur ist ein Transfer im Fall von Robert nicht realisierbar, weil er nicht mehr zum BVB zurückkehrt und die Bayern ihn gar nicht abgeben wollen", hatte Watzke der "Sport Bild" weiter erklärt. Sein Geld wird er für andere Spieler ausgeben.

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