FC Bayern: Robert Lewandowski erklärt den Generationen-Unterschied

Robert Lewandowski gehört mit seinen 31 Jahren beim FC Bayern mittlerweile zum alten Eisen. In einem Interview erklärt der Pole nun, die größten Unterschiede zwischen der neuen und alten Spieler-Generation.
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Erfahrung und jugendlicher Tatendrang: Lewandowski (l.) mit Youngster Joshua Zirkzee (m) und Serge Gnabry.
Matthias Balk/dpa Erfahrung und jugendlicher Tatendrang: Lewandowski (l.) mit Youngster Joshua Zirkzee (m) und Serge Gnabry.

München - Robert Lewandowski, der sich gerade fernab von seinen Teamkollegen in München auf den Rückrundenstart vorbereitet, ist nach den Torhütern Manuel Neuer und Sven Ulreich mit seinen 31 Jahren mittlerweile der drittälteste Spieler im Kader des Rekordmeisters.

In einem Interview mit der "Sport Bild" kritisiert der 31-Jährige nun die neue, junge Spieler-Generation. "Es gibt junge Spieler, eine neue Generation, denen sofort der rote Teppich ausgerollt wird, die schon in jungen Jahren unglaublich viel Geld kosten", erklärt Lewandowski. "Aber diese Spieler müssen noch wachsen, sie garantieren dir noch keinen Erfolg."

Lewandowski: Gute Mischung entscheidend

Für den Polen sei der Markt "problematisch für eine Struktur in der Mannschaft". Es gehe oftmals nur noch um die Jugendspieler, die schnell gehypt werden. Entscheidend für den Erfolg in der Mannschaft sei aber "eine gute Mischung aus Jung und Alt."

Auch Bayern-Coach Hansi Flick sieht Lewandowski diesbezüglich in der Pflicht. "Talente brauchen eine andere Ansprache als die vermeintlich ältere Generation", sagt der Toptorjäger der Bayern. "Der Coach muss flexibel sein, zwischen Generationen vermitteln."

Lewandowski: Junger Spieler will alles erklärt haben

Ein großer Unterschied zwischen den Generationen sei laut Lewandowski auch, dass junge Spieler mit einer Nicht-Nominierung anders umgehen als ältere Profis. 

"Ein junger Spieler will es erklärt haben, will vielleicht sogar Statistiken sehen." Früher hätte man solche Entscheidungen des Trainers eher einfach akzeptiert.

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