FC Bayern: Pizarros irre neun Minuten

Claudio Pizarro erzielt beim 3:3 zwischen dem FC Bayern München und der TSG 1899 Hoffenheim einen Doppelpack. Und er hat noch lange nicht genug.  
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Claudio Pizarro erzielt beim 3:3 zwischen dem FC Bayern München und der TSG 1899 Hoffenheim einen Doppelpack. "Ich habe nur meinen Job gemacht." Und er hat noch lange nicht genug.

München – Claudio Pizarro spielt wahrlich nicht oft für den FC Bayern München. Wenn der Peruaner mal darf, ist aber immer etwas dabei.

So auch wieder beim 3:3 am 28. Spieltag der Bundesliga gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Drei Tage vor dem Viertelfinal-Hinspiel der Champions League bei Manchester United gab Trainer Pep Guardiola Mario Mandzukic und Thomas Müller eine Pause, ließ dafür Pizarro von Beginn an stürmen.

Und der 35-Jährige zeigte, dass auf ihn Verlass ist. Nach der Hoffenheimer Führung schaltete der Peruaner einen Gang hoch, erzielte nach Vorlage von Xherdan Shaqiri in gebückter Haltung per Kopfball das 1:1 (31.). Der Auftakt besonderer neun Minuten: Nur drei Minuten später legte Pizarro dann für Shaqiri auf – 2:1. Und wieder nur sechs Minuten später flankte Franck Ribéry perfekt in den Lauf von Pizarro – 3:1.

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Kommentar Pizarro: "Ich habe nur meinen Job gemacht. Es war wichtig für mich, mal wieder von Anfang an zu spielen. Die Tore geben mir Selbstvertrauen."

Die Stimmen zum Spiel

 

Für Pizarro waren es seine Bundesliga-Treffer Nummer 170 und 171, womit er als treffsicherster Ausländer aller Zeiten in der ewigen Bundesliga-Torjägerliste Rang neun belegt. "Er ist ein spezieller Spieler", sagte Pep Guardiola bereits Ende Januar über Pizarro. "Ich kann mir vorstellen, wie gut er mit 26, 27 war. Er ist immer zufrieden, wenn er einen Ball hat, wenn er trainieren kann. Er ist immer gefährlich im Sechzehner. Seine Rolle in der Mannschaft ist wichtig, wenn er versteht, dass er nicht immer spielen kann."

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Pizarro scheint verstanden zu haben. Murrt nicht, wenn er auf der Bank sitzt oder nicht mal im Kader ist. Glänzt dafür, wenn er spielt. In der zweiten Halbzeit agierte Pizarro als offensiver Mittelfeldspieler, hinter Mario Mandzukic, spielte die Pässe aus der Tiefe. Und er lief viel, bis er in der 85. Minute Krämpfe bekam.

Gerne würde er noch ein Jahr dran hängen bei Bayern, doch mit Robert Lewandowski kommt im Sommer weitere Konkurrenz. "Ich habe Möglichkeiten, schließe nichts aus", sagt Pizarro. "Sollte Bayern Nein sagen, kommt etwas anderes. Ich werde sicher weiterspielen." Elf Tore fehlen ihn noch für die Top fünf der ewigen Torjägerliste. Ein guter Ansporn.

 

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