FC Bayern: Niklas Süle träumt von der Premier League

Innenverteidiger Niklas Süle vom FC Bayern hatte vor seinem Wechsel nach München ein Angebot von einem Top-Klub aus England vorliegen. Auch wenn sich ein Wechsel zum Rekordmeister als richtige Entscheidung herausstellte, träumt der Nationalspieler weiter von der Premier League.
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Niklas Süle steht noch bis 2022 beim FC Bayern unter Vertrag.
imago images / photoarena/Eisenhuth Niklas Süle steht noch bis 2022 beim FC Bayern unter Vertrag.

München - Vor dem Wechsel von Niklas Süle zum FC Bayern hat auch der FC Chelsea Interesse an einer Verpflichtung des deutschen Nationalspielers gehabt. Dies bestätigt der Innenverteidiger nun in einem Interview mit dem Streamingdienst "DAZN". Einem Transfer auf die Insel gegenüber ist er weiterhin nicht abgeneigt.

"Es war eine Überlegung, in die Premier League zu gehen. Das ist eine der Ligen, in denen ich unbedingt mal spielen will", erzählt Süle, der den Transfer zu den Bayern allerdings nie bereut hat: "Zu dem Zeitpunkt habe ich den Wechsel nach München aber als besten Schritt gesehen. Und wie man sieht, bin ich sehr glücklich beim FC Bayern. Nicht nur, weil ich mich durchgesetzt habe, sondern auch, weil der Verein, die Fans und alle Mitarbeiter super sind."

FC Bayern: Niklas Süle hat das Grätschen im Garten gelernt

In München spielt Süle unter anderem mit einem seiner ehemaligen Lieblingsspieler: Jérôme Boateng. Nach seinem Kreuzbandriss im Jahr 2014 gab es sogar Genesungswünsche vom Weltmeister von 2014, obwohl sich beide bis dahin nicht einmal kannten. "Er wusste von Sejad Salihovic, den er aus Berlin kennt, dass er damals mein Lieblingsspieler war. Als ich dann im Krankenhaus eine WhatsApp-Nachricht von ihm bekommen habe, war das für mich eine Riesen-Sache", erklärt Süle.

Mittlerweile hat sich der 24-Jährige in der Innenverteidiger-Hierarchie vorbeigekämpft - Grund dafür ist auch enorme Zweikampfstärke. Gelernt hat er das auch beim Kicken mit seinem Bruder, wie Süle erzählt: "Wir hatten ein kleines Holztor im Garten. Wir haben dann immer den Rasensprenger angemacht und uns auf der nassen Wiese gegenseitig ordentlich umgenietet. Deswegen kann ich heute ganz gut grätschen."

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