FC Bayern: Nachwuchschef Jochen Sauer erklärt die Gründe für den Zirkzee-Wechsel

Sturm-Talent Joshua Zirkzee ist im Winter nach Italien zu Parma Calcio gewechselt. Zuletzt hatte er bei den Profis des FC Bayern keine Rolle mehr gespielt. Nachwuchschef Jochen Sauer hat nun die Gründe für den Wechsel genannt.
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Joshua Zirkzee spielt auf Leihbasis bei Parma Calcio in Italien.
Joshua Zirkzee spielt auf Leihbasis bei Parma Calcio in Italien. © imago/HochZwei/Syndication

München - Vergangene Saison machte sich Joshua Zirkzee in ganz Fußball-Deutschland als torgefährlicher Edel-Joker einen Namen, der nur wenige Ballberührungen gebraucht hatte, bis der Ball im Netz zappelte.

Unter Trainer Hansi Flick kam er immer wieder zu Einsätzen, manchmal sogar von Beginn an. Dann stagnierte die Entwicklung beim 19-Jährigen plötzlich – in der aktuellen Saison war er häufig gar keine Option mehr für den Profikader. Vom Vier-Minuten-Kurzeinsatz im Dezember gegen Atlético Madrid abgesehen machte Zirkzee sein letztes Spiel für die Profis Ende Oktober beim 2:1-Erfolg gegen Köln. Die ernüchternde Bilanz: Sowohl in der ersten als auch in der zweiten Mannschaft blieb Zirkzee ohne eigenes Tor.

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Joshua Zirkzee: Italien statt Bundesliga

Weil er bei den Bayern nicht mehr zum Zug kam, mehrten sich zum Ende des Jahres die Gerüchte um einen möglichen Abgang: Neben dem 1. FC Köln galt auch Eintracht Frankfurt als interessierter Abnehmer in der Bundesliga. Im Gespräch war eine Leihe, aber auch ein Verkauf war nicht ausgeschlossen.

Am Ende wechselte Zirkzee dann nach langen Verhandlungen ins Ausland, nämlich auf Leihbasis zur Parma Calcio. Auch dort ist er aktuell nur Joker, in seinen zwei bisherigen Einsätzen über eine halbe Stunde blieb er ohne Torbeteiligung.

"Ich glaube, dass es bei ihm auch um eine Luftveränderung ging"

Nun hat Jochen Sauer, der Leiter des FC Bayern Campus, in einem Interview auf der Vereins-Website die Gründe für den Zirkzee-Wechsel erklärt. Bei einem Stürmer gehe es prinzipiell immer ums Selbstbewusstsein, das er sich durchs Toreschießen holt. "Das hat hier am Anfang super geklappt – zuletzt wurde es schwieriger", so Sauer. 

"Ich glaube, dass es bei ihm auch um eine Luftveränderung ging. Die beste Option ist dann ein Verein, der Probleme auf dieser Position hat und den Spieler möchte. Parma steht in Italien hinten drin und braucht dringend Tore." Für Sauer sei diese Situation für Zirkzee die Möglichkeit, Selbstbewusstsein zu tanken und Tore zu schießen.

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Bleibt abzuwarten, wie Zirkzees Entwicklung bei Parma weitergeht, im Sommer endet die Leihe und der Stürmer kehrt wieder nach München zurück. Möglicherweise geben ihm die Bayern nochmal eine Chance – und Zirkzee sticht wieder als Edel-Joker.

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