FC Bayern München: So denkt Karl-Heinz Rummenigge über die Nations League

Bei dem neuen Wettbewerb gehe es "wie so oft ausschließlich um die Finanzen", sagt Rummenigge. Die Uefa hat die Nations League auch ins Leben gerufen, weil das Interesse an Testspielen von Nationalmannschaften europaweit zurückgeht.  
| dpa
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Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern.
Rauchensteiner/Augenklick Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern.

Bei dem neuen Wettbewerb gehe es "wie so oft ausschließlich um die Finanzen", sagt Rummenigge. Die Uefa hat die Nations League auch ins Leben gerufen, weil das Interesse an Testspielen von Nationalmannschaften europaweit zurückgeht.

Lausanne - Kurz vor der Premieren-Auslosung kritisieren der FC Bayern und Borussia Dortmund die neue Nations League und warnen vor einer Ausweitung der Fußball-Länderspiele.

"Ich sehe die inflationäre Entwicklung von Wettbewerben der Nationalmannschaften grundsätzlich kritisch", sagte Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandschef der Münchner. "Wir brauchen nicht mehr Länderspiele, sondern weniger Länderspiele, denn die Spieler sind körperlich absolut am Limit. Wenn es keine Nations League geben würde, dann würde sie wohl auch niemand vermissen."

Bei dem neuen Wettbewerb gehe es "wie so oft ausschließlich um die Finanzen. Die Europäische Fußball-Union hat die Nations League unter anderen ins Leben gerufen, weil das Interesse an Testspielen von Nationalmannschaft europaweit zurückgeht.

BVB-Sportdirektor Zorc: "Weiteres Drehen an der Schraube"

Am Mittwoch wird die erste Auflage in Lausanne ausgelost, mögliche Gruppengegner von Weltmeister Deutschland sind Frankreich, England, Schweiz und Italien sowie Polen, Island, Kroatien und die Niederlande. Dabei will die Uefa die Nations League ausweiten und als Nachfolger des Confed Cups ein Endturnier mit den Sieger von möglichen Nations Leagues anderer Kontinente schaffen.

"Ich empfinde das als ein weiteres Drehen an der Schraube, wo man zu dem Punkt kommt, ob es nicht doch zu viel wird", sagte Michael Zorc, Sportdirektor von Borussia Dortmund. "Ob die Belastung zu viel wird, ob es am Ende des Tages nicht eine Überfrachtung an Wettbewerben gibt."

Lesen Sie hier: Robbens Vater -

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