FC Bayern gründet Fußballschule in China

Bayern will in einer Fußballschule in China ausbilden – und dann davon profitieren.
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Projekt für die Zukunft: Bayerns Bosse beim Besuch der Fußballschule in Shenzen.
FC Bayern Projekt für die Zukunft: Bayerns Bosse beim Besuch der Fußballschule in Shenzen.

Shenzhen - Im Jahr 2019 soll es so weit sein: Etwa 1.000 Kinder dürfen dann an der "FC Bayern Football School Shenzhen" den Grundstein für ihre Fußballkarriere legen. Um vielleicht irgendwann mal bei den Bayern zu spielen? Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge und Präsident Uli Hoeneß trafen sich jedenfalls in Shenzhen mit Partnern der Schule, die unter anderem 16 Fußballplätze und ein Internat beinhalten wird. "Was wir sehen durften, beweist uns, dass der Fußball in China und besonders hier in Shenzhen auf einem sehr guten Weg ist", sagte Rummenigge.

Trainer und Spieler sollen regelmäßig nach München kommen

Bereits im März hatte Bayern seine zunächst auf fünf Jahre ausgelegte Beteiligung am Aufbau einer Fußballschule in Shenzhen bekannt gemacht. In China wird Fußball staatlich gefördert, es gibt sogar ein Unterrichtsfach. Geplant ist, dass Trainer und Spieler der Bayern-Schule in Shenzhen regelmäßig nach München kommen. "Das war das bisher Beeindruckendste auf dieser Reise für mich. Das hat mich unglaublich umgehauen", sagte Hoeneß: "Da hat uns der Bürgermeister, offensichtlich in Absprache mit der Regierung, in einer großartigen Art und Weise empfangen. Die geben zig Millionen aus, um diese Fußballschule voranzutreiben." Ihm sei da erst klar geworden, so Hoeneß, "wie wichtig diese Reisen sind. Weil es wirklich so ist, dass man hier ernsthaft an Kooperation, an Freundschaft, an Zusammenarbeit interessiert ist. Und das ist manchmal wichtiger als das Geld."

"Der Anspruch ist, die Nummer eins zu sein"

Rummenigge äußerte sich auch zu den Bayern-Talenten in Deutschland. Das neue Nachwuchsleistungszentrum sei "ein wichtiges Projekt gewesen", so Rummenigge, "weil es ein Zeichen ist, dass nun wieder in einer gewissen Kontinuität Spieler entwickelt werden". Spieler für die Profimannschaft, versteht sich. Die Erfolge der U19 (Vizemeister) und U17 (Meister) hätten bereits eine gute Entwicklung bestätigt, sagte der Bayern-Boss. "Ich denke, mit dem NLZ wird es nochmal einen Schub geben" erklärte Rummenigge weiter: "Der Anspruch ist, die Nummer eins zu sein. Wir werden nochmal eine bis zwei Schippen drauflegen, was Scouting und Ausbildung betrifft."

Hoeneß meinte: "Wir werden Bayern für die Zukunft fit machen." Volle Talentejagd – in Deutschland und China.

Lesen Sie auch: Zweifel an der Bayern-Reise - Hoeneß:

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