FC Bayern: Fahrt aufnehmen!

Das Freiburg-Spiel ist die letzte Gelegenheit, das Team für die erste heiße Saisonphase einzuspielen. Devise: Fahrt aufnehmen, meine Herren!
| Thomas Becker
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Das Freiburg-Spiel ist die letzte Gelegenheit, das Team für die erste heiße Saisonphase einzuspielen.

München - „Das ist das Los der großen Mannschaften. Aber das kennt man ja beim FC Bayern.“ Zwei Wochen hatte Jupp Heynckes seine Truppe nicht beisammen. „Manchmal waren wir nur zu dritt im Training“, erzählte Rafinha, einer der wenigen Nicht-Nationalspieler im Bayern-Kader.

Keine optimale Vorbereitung für die kommenden Prüfungen. Die Partie gegen den SC Freiburg (15.30 Uhr, Allianz Arena) ist Heynckes’ letzte Gelegenheit, die Truppe für die erste heiße Phase der Saison einzuspielen. Devise: Fahrt aufnehmen, meine Herren!

Bisher hießen die Gegner Braunschweig, Zürich und Kaiserslautern. Nach der Partie gegen die Breisgauer, die zuletzt 1996 gegen Bayern gewannen und zehn von zwölf Spielen in München verloren haben, geht es für den Rekordmeister Schlag auf Schlag: FC Villarreal, Schalke 04, Bayer Leverkusen, Manchester City – und das innerhalb von 13 Tagen. Danach weiß man, wo man steht, wie nah oder fern das große Ziel ist: das Finale am 19. Mai.

Vor den Englischen Wochen stellen sich einige Fragen zum Kader. Die drängendste: Wie geht es Sorgenkind Nr. 1, Arjen Robben? „Er hat beim extremen Belasten noch Schmerzen“, sagte Heynckes, konnte aber keine Auskunft geben, wann mit Robbens Rückkehr zu rechnen ist: „Es ist nicht gerade gut, dass es keinen genauen Zeitpunkt gibt.“ Damit ist wohl auch Robbens Einsatz am Mittwoch im ersten Champions-League-Spiel beim FC Villarreal gefährdet. Sportdirektor Christian Nerlinger meinte: „Hauptsache ist, dass es bei ihm keine langfristige Geschichte wird.“

Bleibt die Frage, wer ihn ersetzt. Muss Multi-Müller wieder auf den Flügel oder darf David Alaba ran? Leiht sich Heynckes die Löw-Idee vom so genannten Zwischenspieler Toni Kroos, der nicht neben, sondern vor Bastian Schweinsteiger agiert? Darauf Heynckes: „Zwischenspieler? Was ist das denn? Das müssen Sie mir erklären!“ Das übernimmt er dann aber selbst: „Es gibt keinen Zwischenspieler. Ein Mittelfeldspieler muss auf mehreren Positionen spielen können.“ Will sagen: „Ich werde da nichts ändern.“ Toni Kroos empfahl er: „Er muss sich noch weiter entwickeln. Oder da anknüpfen, wo er in Leverkusen aufgehört hat: mehr vorne rein gehen, torgefährlich werden.“ Und wer verteidigt? Außer Philipp Lahm scheint niemand einen Stammplatz zu haben. Doch Heynckes lässt sich nichts entlocken: „Ich modifiziere von Spiel zu Spiel.“

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