FC Bayern: Ehrenpräsident Uli Hoeneß erklärt seinen Rückzug

Seit November ist Uli Hoeneß nicht mehr Präsident des FC Bayern. Nun spricht der 68-Jährige über die Gründe seines Rücktritts und sein Leben als Rentner.
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Oliver Kahn (r.) bei seiner offiziellen Vorstellung mit Präsident Herbert Hainer.
Sven Hoppe/dpa Oliver Kahn (r.) bei seiner offiziellen Vorstellung mit Präsident Herbert Hainer.

München - "Rentner" Uli Hoeneß hat auch nach seinem Ausscheiden als Präsident beim FC Bayern ein wachsames Auge für das Geschehen beim deutschen Rekordmeister.

Er schaue noch immer im Schnitt "ein Mal pro Woche" an der Säbener Straße vorbei, sagte der langjährige Patriarch dem "Münchner Merkur" und der "tz".

Mit Salihamidzic und Pesic in Kontakt

Der Weltmeister von 1974 mischt nicht nur persönlich vor Ort weiter mit. Wenn Sportdirektor Hasan Salihamidzic oder Basketball-Geschäftsführer Marko Pesic "mit Fragen anrufen, stehe ich natürlich auch jederzeit zur Verfügung", sagte Bayerns Ehrenpräsident: "Es gibt keinen festen Plan, aber es gibt immer noch ein paar Dinge zu machen."

Hoeneß hatte sich im vergangenen November nach fast 50 Jahren als Spieler, Manager und Präsident der Bayern verabschiedet. "Ich hätte es ja auch noch locker drei Jahre machen können", erklärte der 68-Jährige: "Aber ich war der Meinung: Jetzt habe ich die richtigen Leute gefunden. Und die wären in drei Jahren beide nicht mehr da gewesen. Sowohl Oliver Kahn als auch Herbert Hainer. Das war der entscheidende Aspekt, weshalb ich gesagt habe: Jetzt ist Schluss." 

Hoeneß: Kahn hat Rolle als Vorstandsmitglied zunächst abgelehnt

Der 65-jährige Hainer wäre in drei Jahren "wohl zu alt gewesen" und Kahn "war an einem Scheideweg". Hoeneß habe den Ex-Nationaltorhüter fast ein Jahr lang überredet. Obwohl Kahn zunächst die Rolle als Vorstandsmitglied abgelehnt hatte, war Hoeneß "mit jedem Gespräch sicherer, dass er der richtige Mann ist“.

Oliver Kahn (r.) bei seiner offiziellen Vorstellung mit Präsident Herbert Hainer.
Oliver Kahn (r.) bei seiner offiziellen Vorstellung mit Präsident Herbert Hainer. © Sven Hoppe/dpa

Um Hoeneß selbst sei es erst seit seinem Geburtstag am 5. Januar "ruhiger geworden". Jetzt lese er "mehr als früher" von den nach wie vor zahlreichen Zuschriften oder gehe seiner Frau zu Hause und seinem Sohn in der Wurstfabrik zur Hand, "wenn er eine Frage hat".

Hoeneß macht sich keine Sorgen um den FC Bayern

Um seinen Herzensklub macht sich Hoeneß keine Sorgen. "Ich bin ziemlich zuversichtlich, dass der FC Bayern weiter vorneweg marschieren wird - sowohl sportlich als auch gesellschaftlich", sagte er.

Auch über private Zukunftspläne sprach Hoeneß. Im Sommer will er zum 50. Jubiläum eine Party mit seinem Abi-Jahrgang veranstalten, "und in drei Jahren steht unsere goldene Hochzeit an. Das muss natürlich gefeiert werden!"

Lesen Sie hier: Lothar Matthäus sagt in der AZ, welche Stars der FC Bayern halten muss

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