FC Bayern: Das sagt Talent Lucas Scholl nach seinem Abschied aus München

Unter Pep Guardiola stand er beim FC Bayern vor dem Druchbruch, scheiterte - und versucht beim Regionalligisten FSV Wacker Nordhausen jetzt einen Neuanfang. Lucas Scholl spricht über frühe Hoffnungen und eigene Fehler. 
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Lucas Scholl war unter Pep Guardiola auf dem Sprung in den Profikader des FC Bayern.
firo/Augenklick Lucas Scholl war unter Pep Guardiola auf dem Sprung in den Profikader des FC Bayern.

Unter Pep Guardiola stand er beim FC Bayern vor dem Druchbruch, scheiterte - und versucht beim Regionalligisten FSV Wacker Nordhausen jetzt einen Neuanfang. Lucas Scholl spricht über frühe Hoffnungen und eigene Fehler. 

München - Es sah alles nach einer dieser wundervollen Geschichten aus, die nur der Fußball schreiben kann. Doch dann schaffte Lucas Scholl den von so vielen progostizierten Sprung in den profikader des FC Bayern doch nicht.

Der Sohn des früheren Bayern-Ausnahmspielers Mehmet Scholl stand unter Pep Guardiola kurz vor dem Durchbruch, dann folgte der Absturz in die zweite Mannschaft - und nun im Winter der Wechsel zum Regionalligisten FSV Wacker Nordhausen.

"Ich war damals 17, 18 Jahre alt. Dieser ganze Hype um mich, das war einfach zu viel. Ich war ja noch ein Kind, war noch nicht so weit", erinnert sich der 20-Jährige im Interview mit der Bild zurück. "Deswegen sage ich ja: Für mich kam der Schritt zu früh. Und am Ende lag auch ein großer Teil an mir."

Kritisch reflektiert Lucas Scholl - er fiel unter anderem bei einem Probetraining in Luzern durch - seine Vergangenheit. Er sei "oft genug beleidigt" gewesen, wenn er wieder für die U19-Junioren des FCB auflaufen musste. "Aber dann hätte ich weiterarbeiten müssen. Vielleicht hätte ich es dann bei den Bayern geschafft."

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Vom damaligen Chefcoach Pep Guardiola schwärmt er noch heute: "Das war mit Abstand der Trainer, der mir am meisten beigebracht hat. Er hat mir viel geholfen, hat mir vor allem damit imponiert, wie er jeden Gegner taktisch zerlegt hat. Das war unglaublich."

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