Endlich Luxus: Was plant Pep mit Götze und Ribéry?

In den Spielen gegen Darmstadt und Juventus Turin sind alle Offensivstars fit – und Bayern-Trainer Guardiola kann wieder auf Ribéry und Götze setzen. „Wir sind besser mit ihnen“, sagt der Trainer.
| Maximilian Koch
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Bald wieder auf dem Rasen vereint: Mario Götze (links) und Franck Ribéry.
Rauchensteiner/Augenklick Bald wieder auf dem Rasen vereint: Mario Götze (links) und Franck Ribéry.

München - Mario Götze hat diesen einen Traum, der ihm 2013, kurz vor der Erfüllung, genommen wurde. „Einen besonderen Reiz hat für mich der Henkelpott“, sagt der Offensivstar des FC Bayern im Gespräch mit „goal.com“. „Nachdem ich 2013 in Wembley verletzt gefehlt habe, will ich unbedingt mal ein Champions-League-Finale spielen und die Königsklasse auch mal gewinnen.“

2013, als Götzes Wechsel von Borussia Dortmund zu den Bayern schon beschlossene Sache war, konnte er im Endspiel der Königsklasse zwischen den beiden Vereinen wegen einer Oberschenkelverletzung nicht auflaufen. Erfüllt er sich drei Jahre später seinen Traum?

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Nun, dafür müssen die Bayern auf dem Weg nach Mailand, ins San Siro, wo am 28. Mai das große Finale stattfindet, zunächst Juventus Turin ausschalten. Und dann auch noch das Viertel- und Halbfinale überstehen. Doch für Götze und die Bayern gibt es eine gute Nachricht: Der 23-Jährige kann ab sofort wieder mithelfen, dieses Ziel zu erreichen. „Mit der dritten Trainingswoche im Rücken freue ich mich auf Samstag“, sagt Götze: „Ich bin bereit.“

Samstag, das Spiel gegen Darmstadt 98 (15.30 Uhr/Sky), es wird der Tag des Götze-Comebacks. 135 Tage nach seiner schweren Adduktorenverletzung im Länderspiel gegen Irland. Das kündigte Pep Guardiola an. „Sie sind sind bereit und fit“, sagte der Bayern-Trainer zur Verfassung von Götze sowie Franck Ribéry und Serdar Tasci, die zuletzt ebenfalls verletzt (Ribéry) oder wegen schlechter Kondition (Tasci) gefehlt hatten.

Doch während Neuzugang Tasci wohl noch Zeit brauchen wird, ehe er eine Chance von Guardiola bekommt (siehe unten), sollen Götze und Ribéry sofort helfen. Gegen Darmstadt und gegen Juve am Dienstag. „Ich weiß nicht, wie viele Minuten sie spielen können“, sagte Guardiola: „Aber das ist eine gute Nachricht für uns, diese Spieler auf dem Platz zu sehen.“

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Speziell auf Götze und Ribéry angesprochen, meinte er: „Wir sind besser mit ihnen. Wenn wir alle drei Tage spielen, brauchen wir diese Spieler, ob nun 30 oder 45 Minuten.“ Womöglich steht einer der Rückkehrer schon gegen Darmstadt in der Startelf. Ziemlich sicher aber dürften Götze und Ribéry eingewechselt werden. Gegen Juve sind sie wertvolle Optionen.
Für Guardiola ist die neue Situation Luxus, vor einem Jahr, in der wichtigsten Phase der Saison, hatte er offensiv keine Alternativen. Damals fehlten Ribéry und Arjen Robben verletzt, Kingsley Coman und Douglas Costa spielten noch in anderen Teams. Der Bayern-Trainer sagt: „Es ist wichtig, dass wir wechseln können. Diese Spieler machen den Unterschied.“

Mit solchen Erwartungen war Götze einst vom BVB nach München gekommen. Erfüllt hat er sie – besonders in der K.o.-Phase der Champions League – bislang nicht. Doch trotz der Wechselgerüchte in letzter Zeite plant der Weltmeister wohl keinen vorzeitigen Abschied. Über den künftigen Trainer, den Italiener Carlo Ancelotti, sagt er bei nämlich: „Ich freue mich auf die Zeit, wenn er im Sommer kommt. Man muss einen Star-Coach wie Carlo Ancelotti erst mal selbst erleben.“ Klingt so, als wolle Götze dabei sein. Und vorher? Noch schnell einen Traum erfüllen.

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