DFB-Pokal: Bayern-Star Thomas Müller ist nach schwacher Leistung völlig bedient

Selten hat man Thomas Müller so unentspannt gesehen wie nach der schwachen Leistung des FC Bayern beim Regionalligisten SV Rödinghausen. Der Weltmeister analysiert nach dem Zittersieg im DFB-Pokal gnadenlos eigene Schwächen. Und auch Manuel Neuer hadert.
| Patrick Mayer
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Mit absteigender Form: Thomas Müller (li.) vom FC Bayern.
imago/Nordphoto Mit absteigender Form: Thomas Müller (li.) vom FC Bayern.

München/Osnabrück - Die Schlussszenen im Stadion an der Bremer Brücke waren schon beinahe surreal. Der FC Bayern verteidigte tief in der eigenen Hälfte ein 2:1, gegen einen wild und etwas unkoordiniert anrennenden Regionalligisten SV Rödinghausen. Einen Regionalligisten!

FC Bayern spielt wieder schwach

Letztlich hielten die Bayern die Führung, gewannen, berauschend war aber auch die Zweitrundenpartie im DFB-Pokal wahrlich nicht. Die zweite Halbzeit ging sogar mit 1:0 an die Amateure, eine regelrechte Schmach für den deutschen Rekordmeister. Entsprechend bedient war Weltmeister Thomas Müller, der selbst nicht überzeugte und nur die AZ-Note 4 bekam. (Lesen Sie auch: Die Bayern in der Einzelkritik)

"Heute geht es nicht um persönliche Befindlichkeiten. Das Wie hat jeder gesehen. Darüber muss sicher jeder Spieler Gedanken machen. Mit dem verschossenen Elfmeter sind wir eingebrochen. Das ist natürlich nicht der Anspruch. Natürlich haben wir Bedarf, das aufzuarbeiten", meinte der Angreifer in der ARD.

Thomas Müller kritisiert

Müller kritisierte nach dem mutlosen, teils fahrigen Auftritt der Münchner: "Nach den ersten 25 Minuten haben wir nicht mehr die Zielstrebigkeit gefunden. Dann bekommst du auf einmal Probleme. Dann wirst du nervös, machst Fehler, spielst den Ball nicht an den neben dir freistehenden Mann. Das ist nicht unser Anspruch." Müller spielte wohl vor allem auf die zweite Hälfte an, als den Bayern jede Struktur im Spiel verloren ging.

"Die Gründe liegen bei uns", sagte Kollege Manuel Neuer, der mahnte: "Über viele Strecken haben wir den Gegner stark gemacht und ins Spiel kommen lassen. Das passt einfach nicht zum FC Bayern." So sah es auch ein trotz des Sieges völlig bedienter Thomas Müller.

Lesen Sie hier: Niko Kovac bangt um Thiago - "Sieht nicht gut aus"

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren