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Der Lewandowski-Schock: Flick hat als Ersatz drei Optionen

Bayerns Weltklassestürmer verletzt sich im Spiel der polnischen Nationalmannschaft gegen Andorra am rechten Knie und fällt vier Wochen aus. Nun muss Hansi Flick in der Offensive umplanen.
| Maximilian Koch
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Münchens Stürmer Robert Lewandowski fällt im Topspiel bei RB Leipzig aus.
Münchens Stürmer Robert Lewandowski fällt im Topspiel bei RB Leipzig aus. © imago images / Poolfoto

München - Als der polnische Verband am Montag um die Mittagszeit erste Details zur Verletzung von Robert Lewandowski veröffentlichte, standen Thomas Müller und Eric Maxim Choupo-Moting bei herrlichem Frühlingswetter auf dem Rasenplatz des FC Bayern und spielten Fünf gegen Fünf.

Diagnose: Lewandowski fällt vier Wochen aus

Sie ahnten da wohl noch nicht, dass ihnen die aktuell komplizierteste Aufgabe im Weltfußball blühen wird: Lewandowski, den Weltfußballer und zweifellos besten Spieler dieser Saison, zu ersetzen. Doch genau dazu kommt es nun.

Wie der FC Bayern am Dienstagnachmittag bekanntgab, zog sich Lewandowski bei der eine Bänderdehnung im rechten Knie zu und fällt vier Wochen aus. Somit steht der 32-Jährige den Münchnern sowohl im Topspiel bei RB Leipzig am Samstag (18.30 Uhr/Sky und im AZ-Liveticker) als auch bei den Viertelfinal-Duellen gegen Paris Saint-Germain nicht zur Verfügung. 

Dabei hörte es sich zunächst gar nicht so schlimm an: Eine "Schädigung des Seitenbandes" im rechten Knie stellten die Ärzte der polnischen Nationalmannschaft nach dem 3:0-Sieg im WM-Qualifikationsspiel gegen Andorra beim Bayern-Stürmer fest. Lewandowski hatte zuvor noch zwei hübsche Tore erzielt, ehe er leicht humpelnd den Platz verlassen musste. Andorras Abwehrspieler Albert Alavedra Jimenez war Lewandowski in der 63. Minute bei einem Getümmel im Strafraum unglücklich aufs Bein gefallen. Der polnische Verband rechnete mit einer Ausfallzeit von "fünf bis zehn" Tagen. Doch jetzt der große Schock.

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Bitter für den FC Bayern: Lewandowski spielte bislang in Topform

Die Verletzung des Weltfußballers ist für den FC Bayern extrem bitter in dieser entscheidenden Phase der Saison. Lewandowski spielt seit Monaten in Gala-Form, in 36 Spielen für die Münchner war er an 50 Toren direkt beteiligt. Allein in der Bundesliga hat Lewy schon 35 Mal getroffen, nur fünf Tore fehlen ihm bis zur Bestmarke von Gerd Müller. Jetzt der Rückschlag.

Flicks Möglichkeiten nach Ausfall: Müller als Neuner?

Gegen Leipzig ausfallen hat Trainer Hansi Flick mehrere Optionen. Choupo-Moting könnte als klassischer Mittelstürmer ins Angriffszentrum rücken, der kamerunische Nationalspieler hat in dieser Saison bislang fünf Tore erzielt und bei seinen Kurzeinsätzen meist überzeugt. Auch Müller wurde in der Vergangenheit schon als Neuner eingesetzt, er kann seine Stärken aber am besten einbringen, wenn er aus der Tiefe kommt.

Flick könnte daher das "Modell Nationalmannschaft" anwenden. Bundestrainer Joachim Löw operierte gegen Island und Rumänien ohne echten Mittelstürmer, stattdessen wirbelten vorne die Bayern-Angreifer Serge Gnabry und Leroy Sané sowie Chelseas Kai Havertz. Eine solche Variante mit Müller, Gnabry, Sané und Kingsley Coman wäre auch bei den Münchnern denkbar. 

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