Der Adrenalinkick

Am Samstag sinnt der FC Bayern gegen Meister Dortmund auf Revanche – für die gesamte letzte Saison. Elf Fakten zum Gipfel gegen den BVB.
| Patrick Strasser
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Am Samstag sinnt der FC Bayern auf Revanche – für die gesamte letzte Saison. Elf Fakten zum Gipfel gegen den BVB
dapd Am Samstag sinnt der FC Bayern auf Revanche – für die gesamte letzte Saison. Elf Fakten zum Gipfel gegen den BVB

Am Samstag sinnt der FC Bayern gegen Meister Dortmund auf Revanche – für die gesamte letzte Saison. Elf Fakten zum Gipfel gegen den BVB

MÜNCHEN - Die Erfindung der Saison ist ja die Durchleuchtung des Bundesliga-Profis: seine Laufwege, seine Sprints. Eifer oder Faulheit werden schonungslos offen gelegt dank High-Tech. Aber was ist mit den Emotionen? Der Motivation? Woher kommt sie? Geld? Titel? Wut? Am Samstag (18.30 Uhr, Sky und Liga total! live) trifft der FC Bayern in der heimischen Arena auf seinen Peiniger der letzten Saison, den Meister Borussia Dortmund.

Allein diese drei Worte müssen den Bayern-Profis weh tun, die zwei Niederlagen des Vorjahres die Schmerzen noch erhöhen. „Die Bayern wollen die Schmach der letzten Saison tilgen. Der Stachel sitzt tief, die Bayern brennen“, sagte Ottmar Hitzfeld, einst Trainer bei beiden Vereinen. Revanche liegt in der Luft. Es wird der Adrenalinkick der Saison.

Hier lesen Sie elf Emotionen und Fakten zum Knaller:

 


1.  Die Finte des Dortmunder Trainers Jürgen Klopp

„Wir wollen die Bayern durch verschiedene taktische Maßnahmen auf unser Niveau runterziehen. Dann sind wir auf Augenhöhe und wollen sie schlagen.“


2. Das „Mia san mia“ als Gegengift:

 Wir müssen Dortmund zu Hause schlagen und damit ein Zeichen setzen“, sagt Sportdirektor Christian Nerlinger. Und Torjäger Mario Gomez tönt: „Ich bin überzeugt, dass wir gewinnen, wenn wir unser Spiel durchziehen und an unser Maximum gehen.“


3. Auch Aliens sind wohl live dabei:

Die DFL meldet, dass 200 Länder ihr Interesse an Bewegtbildern vom Gipfel angemeldet haben – ein Rekord. Vor allem, weil nur 194 Staaten bei den Vereinten Nationen registriert sind.


4. Nur der Bundestrainer schwänzt:

 Hansi Flick ist für die Spitzenspiele zuständig“, sagte Joachim Löw mit einem Augenzwinkern. Was er im Gegensatz zu seinem Assistenten wohl Besseres vorhat?


5.  Zwölf Tore wird’s wohl nicht geben.

Vor knapp 40 Jahren, am 27. November 1971, siegte der FC Bayern im Grünwalder Stadion mit 11:1 gegen den BVB. Die Torschützen: Gerd Müller (4), Uli Hoeneß (2), Bulle Roth (2), Franz Beckenbauer, Paul Breitner und Wilhelm Hoffmann. Bis heute der höchste Bayern-Heimsieg. Im BVB-Tor: Jürgen Rynio. 


6. Halb so teuer:

Der Marktwert des aktuellen Kaders des BVB beträgt laut „transfermarkt.de“ 170950000 Euro, die Bayern dagegen sind 335350000 wert.


7. Robben als Joker

 „Ich bin froh, dass seine Leidenszeit zu Ende ist“, sagte Trainer Jupp Heynckes am Freitag über den Holländer. Arjen Robben habe seit seiner Leisten-Operation im Training „gut gearbeitet“ und sei „motiviert“ für ein Comeback.


8. Lasche Bayern-Fans?

BVB-Coach Klopp tönte: „Unsere Fans sind einfallsreich. 8000 bis 9000 werden es ins Stadion schaffen (das offizielle Kontingent beträgt zehn Prozent, also 6900, d.Red.). Und wenn wir vom Bayern-Publikum diejenigen abziehen, die nicht mitsingen, ist das fast schon ein Ausgleich.“ 


9. Hoeneß schweigt.

Ein Topspiel – und der Präsident hält sich zurück. Irre! Der Grund: „Die 1:3-Niederlage im Februar hat mir unheimlich gestunken, weil ich vorher ziemlich das Maul aufgerissen hatte.“ Er hatte voll auf Sieg gesetzt – „dann sind wir ziemlich sang- und klanglos untergegangen. Da gehe ich mal davon aus, dass das dieses Jahr so nicht passieren wird.“ 


10. Die „Wer-wird-Millionär“-Frage für den Ex-Schalker Manuel Neuer:

Wie viele Trainer haben für beide Vereine gearbeitet? Die Lösung: Sechs. Branko Zebec, Udo Lattek, Pal Csernai, Pal Csernai, Otto Rehhagel und natürlich Hitzfeld.

 


11. Zu guter Letzt:

Klopp bald Bayern-Trainer! Das glaubt Ottmar Hitzfeld. „Natürlich hätte er das Potenzial, einmal für den FC Bayern zu arbeiten. Er lebt eine Siegermentalität vor, kann motivieren, ist ein Fachmann. Solche Trainer kann man überall hinverpflanzen.“ Fragt sich nur, ob Heynckes noch fünf oder zehn Jahre bei Bayern bleibt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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