"Das ist schon mutig": Wie Hoeneß über Kompanys Musiala-Plan denkt
Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat das Comeback von Jamal Musiala beim FC Bayern emotional tief bewegt. "Ich habe ja schon vor Wochen gesagt, wie sehr mir das nahegeht. Und ich ich habe mich wahnsinnig gefreut über seine Leistung gegen die norwegische Mannschaft und auch sein Tor", sagte Hoeneß am Rande eines Festakts der Basketball-Abteilung der Bayern.
Mutiger Einsatz nach Zusammenbrüchen
Musiala hatte beim 5:0 zum Champions-League-Auftakt gegen Bodö/Glimt am vergangenen Donnerstag erstmals nach seinen beiden Zusammenbrüchen in der Vorbereitung wieder in der Startelf gestanden und gleich das wichtige Führungstor erzielt. Er habe sich, so Hoeneß, "manchmal gedacht: Das ist schon mutig, ihn nach der Situation, die wir erlebt haben, gleich wieder einzusetzen von Anfang an in einem wichtigen Spiel. Also das ist schon toll".
Sein Tor nur 76 Sekunden nach der Pause sei "natürlich unnachahmlich" gewesen, "so wie eben nur er das kann: im engsten Raum drehen und dann gleich schießen. Und wir müssen jetzt alle hoffen, dass er jetzt gesund bleibt", sagte Hoeneß. Er selbst stehe aber nicht im direkten Kontakt: "Der hat ja so viele Leute um sich rum, da muss man nicht als Zwölfter noch dabei sein." Vor allem Trainer Vincent Kompany mache "einen Superjob, wie er ihn aufbaut, wie er ihn unterstützt".
Klare Linie bei Eberl-Verlängerung
Am Rande der Vertragsverlängerung sprach Präsident Herbert Hainer auch über die jüngste Vertragsverlängerung mit Sportvorstand Max Eberl. Ein Hin und Her im Entscheidungsprozess wies Hainer zurück. "Also dem würde ich absolut widersprechen", sagte der 72-Jährige: "Wir haben immer gesagt, wir werden im August entscheiden, und im August haben wir entschieden. Wir haben im Aufsichtsrat ganz klar gehandelt."
Er sei zudem "sehr zuversichtlich", dass auch Sportdirektor Christoph Freund demnächst verlängern werde, ergänzte Hainer: "Der Vorstand arbeitet daran." Freunds Vertrag läuft im Sommer 2027 aus, der Klub will ihn halten.

