Christoph Daum rät Joachim Löw zu Rückholaktion von Bayern-Star Thomas Müller

Christoph Daum appelliert an Bundestrainer Joachim Löw, Bayern-Spieler Thomas Müller zurück in die Nationalmannschaft zu holen. Auch ein Ex-Münchner sollte nach Meinung des ehemaligen Bundesliga-Trainers zurück in die DFB-Elf.
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Vizekapitän des FC Bayern: Thomas Müller.
Vizekapitän des FC Bayern: Thomas Müller. © Sven Hoppe/dpa-Pool/dpa/Archivbild

München - Der frühere Meister-Trainer Christoph Daum rät Bundestrainer Joachim Löw zu einer Rückholaktion von Mats Hummels und Thomas Müller in die Nationalmannschaft. "Ich weiß nicht, was da intern abgelaufen ist. Aber von außen betrachtet könnte der Bundestrainer ihn jederzeit in den Kreis der Mannschaft zurückholen, ohne dabei einen Gesichtsverlust zu befürchten", sagte der 67-Jährige dem Nachrichtenportal "t-online.de" über Hummels.

Gleiches gelte für Müller. Dass die Kommunikation rund um die Ausbootung der beiden einstigen Leistungsträger "nicht so diplomatisch ausgefallen" sei, dürfe "kein Kriterium dafür sein, dass der DFB auf solch erfahrene Top-Spieler verzichtet", meinte der Stuttgarter Meistercoach von 1992. 

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Christoph Daum nimmt Joachim Löw in Schutz

Dennoch nahm Daum den zuletzt stärker in die Kritik geratenen Löw erneut in Schutz. Der Bundestrainer habe nach der WM 2018 "überhaupt keine Chance" bekommen, "seinen Umbruch konsequent durchzuziehen", sagte der gebürtige Zwickauer. Spiele in der Nations League, "die keiner brauchte", seien öffentlich zu "Entscheidungsspielen" ausgerufen worden, in denen sich Löw "rehabilitieren" sollte.

Eine Trainerdiskussion sei trotz der zahlreichen schwachen Ergebnisse nicht angebracht, so Daum. Aber für die Zeit nach dem Vertragsende von Löw im Jahr 2022 könne sich der DFB schonmal Gedanken über die Nachfolge machen.  Er sehe Trainer "wie Ralf Rangnick oder Jürgen Klopp" als "geeignete Kandidaten". Für Julian Nagelsmann komme der Job des Bundestrainers dagegen noch zu früh. Der Leipzig-Coach solle "noch einige Jahre in Vereinen arbeiten".

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