Champions League: Marcel Reif checkt die Achtelfinal-Gegner des FC Bayern

Im Achtelfinale der Champions League droht der Kovac-Elf ein schwieriger Gegner. Drei englische Teams sind möglich - sowie Rom, Lyon oder Atlético. "Liverpool wäre ein machbares Los", sagt Marcel Reif.
| Maximilian Koch
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Wen erwischt Bayern? Welcher der sechs möglichen Gegner wäre der einfachste – und welcher der schwierigste? Die AZ macht den Check mit Sport1-Experte und Kult-Kommentator Marcel Reif.
dpa Wen erwischt Bayern? Welcher der sechs möglichen Gegner wäre der einfachste – und welcher der schwierigste? Die AZ macht den Check mit Sport1-Experte und Kult-Kommentator Marcel Reif.

Im Achtelfinale der Champions League droht der Kovac-Elf ein schwieriger Gegner. Drei englische Teams sind möglich - sowie Rom, Lyon oder Atlético. "Liverpool wäre ein machbares Los", sagt Marcel Reif.

München - Für Bayern-Trainer Niko Kovac ist es "gehupft wie gezupft", Leon Goretzka sieht im Achtelfinale "sowieso nur noch gute Mannschaften", die auf die Münchner warten. Und doch: Die Auslosung am kommenden Montag in Nyon (Schweiz) verspricht große Spannung. (Lesen Sie hier: Das müssen Bayern-Fans zur Auslosung wissen)

Denn für den FC Bayern könnte es zu Begegnungen mit den Trainergrößen Jürgen Klopp und José Mourinho sowie mit Weltstars der Kategorie Antoine Griezmann oder Mohamed Salah kommen. "Das sind alles klangvolle Namen. Wir gehen mit breiter Brust in die Spiele, auch wenn wir wissen, dass es schwer wird", blickte Sportdirektor Hasan Salihamidzic voraus.

Lewandowski: "Wir müssen fokussiert bleiben"

Während Niklas Süle "Anfield schon geil" finden würde und damit ein Duell mit Klopps FC Liverpool, hielten sich seine Kollegen mit Wünschen zurück. "In dieser Phase gibt es keine schwachen Mannschaften", sagte Robert Lewandowski: "Egal, gegen wen wir spielen, wir müssen fokussiert bleiben und unseren Fußball zeigen."

Wen erwischt Bayern? Welcher der sechs möglichen Gegner wäre der einfachste – und welcher der schwierigste? Die AZ macht den Check mit Sport1-Experte und Kult-Kommentator Marcel Reif.

 

FC Liverpool

Die Engländer um Sturmstar Salah erreichten in der vergangenen Saison das Finale (1:3 gegen Real Madrid), in dieser Gruppenphase konnten sie sich erst am letzten Spieltag für die K.o.-Runde qualifizieren.

Stark: In der Premier League liegt Liverpool aktuell an der Spitze – vor Manchester City. "Das wäre besonders – für Jürgen Klopp und den FC Bayern", sagt Marcel Reif zur AZ: "Wie Liverpool zuhause an der Anfield Road auftritt, da will keine Mannschaft gern gegen spielen. Aber sie haben die englische Krankheit: Wenn sie die Insel verlassen, spielen sie nicht mehr so gut, da kann man sie schlagen. Es wäre ein anstrengendes Los, aber ein machbares."

Atlético Madrid

"Vor der Saison hätte ich gesagt: Gegen die will kein Team spielen", erklärt Reif: "Trainer Diego Simeone hat einen Stil etabliert, der war für die Gegner so angenehm wie eine Wurzelbehandlung." Nun aber habe er das Gefühl, so Reif, "dass die Mannschaft müde geworden ist von dieser Art des Fußballs, von dem großen Aufwand. Bayern hätte eine gute Chance."

In der Gruppe wurde Atlético Zweiter hinter Borussia Dortmund, verlor beim BVB mit 0:4. Deutschland-Schreck Antoine Griezmann ist aber immer für zwei Topspiele gut.

Manchester United

"Das ist der typische José-Mourinho-Fußball auf unattraktivste Art und Weise. ManUnited ist so keine europäische Spitzenmannschaft. Her damit!", sagt Reif. Trotz Topspieler wie Paul Pogba oder Romelu Lukaku.

Tottenham Hotspur

Das Team um WM-Torschützenkönig Harry Kane wurde Gruppenzweiter hinter dem FC Barcelona. "Die sind jung, hochtalentiert, auswärts hast du es da schwer", erklärt Reif. Fernab der Insel sei Tottenham aber "eine andere Mannschaft und für Bayern zu besiegen".

AS Rom

"Wenn man als FC Bayern das Ziel hat, weiter zu kommen als bis ins Achtelfinale, musst du Rom schlagen", sagt Reif. Bei den Römern wirbelt offensiv der junge Türke Cengiz Ünder (21), den auch der FC Bayern beobachten soll.

Olympique Lyon

Auf dem Bayern-Radar befindet sich auch Lyon-Kapitän Nabil Fekir (25). Wären die Franzosen eine Gefahr? "Da gilt Ähnliches wie bei Rom", sagt Reif: "Die musst du als FC Bayern packen."

Lesen Sie hier: Die Lehren des Bayern-Spektakels gegen Ajax

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