Carlo Ancelotti und der FC Bayern: Orientierungslos

Der Bayern-Reporter der AZ über Ancelottis Demission.
| Maximilian Koch
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Carlo Ancelotti musste den FC Bayern nach der Niederlage in Paris verlassen.
dpa Carlo Ancelotti musste den FC Bayern nach der Niederlage in Paris verlassen.

München - Die Risse waren schon lange sichtbar. Thomas Müllers öffentliche Kritik in Bremen, Franck Ribérys Trikotwurf gegen Anderlecht: Alles Zeichen, dass es zwischen Carlo Ancelotti und seinen Spielern nicht mehr stimmte.

Alles Belege dafür, dass der Coach, den die Bayern nach dem anstrengenden Perfektionisten Pep Guardiola eigentlich als Spielerversteher geholt hatten, mit der Führung der Mannschaft überfordert war. Er, der immer den Ruf hatte, besonders gut mit Stars zu können. Bei Bayern erbrachte er diesen Beweis nicht. Ancelotti hat zuletzt viele falsche Entscheidungen getroffen, die eine Trennung unausweichlich machten. Ohne Not setzte er in der Anfangsphase der Saison auf Vollrotation, selbst in so einem wichtigen Spiel wie in Paris. Hummels, Ribéry, Robben – alle draußen. Boateng nicht im Kader.

Aber warum? Um die Stars für Hertha zu schonen? Der Coach hat seine Mannschaft verloren, weil er die wichtigsten Spieler nicht hinter sich gebracht hat:

Müller, Boateng, Ribéry, Robben, Hummels. Dabei wäre es nach den Rücktritten von Philipp Lahm und Xabi Alonso entscheidend gewesen, eine neue Hierarchie zu bilden. Daran ist Ancelotti gescheitert. Er hinterlässt eine orientierungslose Mannschaft, die im taktischen und spielerischen Bereich mindestens einen Schritt nach hinten gemacht hat.

 

 

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