Bilder: Gustavo in Wolfsburg vorgestellt

Nach langem Hin und Her ist Luiz Gustavo nun doch zum VfK Wolfsburg gewchselt. Am Freitagnachmittag wurde der Ex-Bayern-Star vorgestellt. Die Bilder.
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Er kriegt die 22: Luiz Gustavo ist schon in Wolfsburg vorgestellt worden. Die Bilder
dpa 7 Er kriegt die 22: Luiz Gustavo ist schon in Wolfsburg vorgestellt worden. Die Bilder
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Wolfsburg - Für seinen Traum von der Heim-WM in Brasilien verzichtet Luiz Gustavo auf weitere Titel mit Bayern München im eigenen Land in ihren Klubs spielen müssten.

"Es war ein schwieriger Monat für mich. Aber jetzt freue ich mich auf das Projekt Wolfsburg", sagte Gustavo, der beim VfL einen Fünfjahresvertrag bis Juni 2018 unterzeichnete. Über seine Chancen in der Nationalelf meinte der elfmalige Auswahlspieler: "Ich habe mit Trainer Scolari gesprochen. Er hat mir seine Meinung gesagt, und danach konnte ich besser denken und die richtige Entscheidung treffen."

Dem Vernehmen nach soll der VfL Wolfsburg über 20 Millionen Euro für den Südamerikaner bezahlt haben, auch wenn Manager Klaus Allofs abwiegelte. "22 Millionen Euro Ablöse und acht Millionen Euro Gehalt – das ist alles weit von der Realität entfernt", sagte Allofs, der zugab, dass Wolfsburg schon länger als bekannt Kontakt zu dem Spieler hatte.

"Wir haben schon lange überlegt, wer uns auf der Position helfen könnte und in der Bundesliga nach ganz oben geschaut. Da kommt man auf Luiz." Auch Trainer Dieter Hecking freute sich über seinen neuen Mittelfeld-Star. "Es ist gut, dass er sich für uns entschieden hat. Und es ist ein Zeichen an die Bundesliga, dass wir so einen Mann holen können", sagte der Coach. Man dürfe die Erwartungen jetzt nicht so hoch schrauben.

"Wir werden jetzt nicht sofort Zweiter, Dritter oder Vierter." In München wäre Luiz Gustavo wegen des Über-Angebots im Mittelfeld wohl nur noch selten zum Einsatz gekommen. Bei Trainer Pep Guardiola – nicht so hoch im Kurs, auch wenn der Bayern-Coach am Freitag sagte: "Wir haben miteinander über seine Position gesprochen. Für mich wäre es auch super gewesen, wenn er hier geblieben wäre."

Mehrere europäische Top-Klubs waren an Gustavo interessiert, darunter der FC Arsenal, Dynamo Moskau und der SSC Neapel. Am Ende machte jedoch der Werksklub das Rennen, wahrscheinlich auch deshalb, weil sich VW-Chef Martin Winterkorn für eine Verpflichtung stark gemacht hatte. Winterkorn sitzt auch beim FC Bayern im Aufsichtsrat. Einen Titelregen wie im vergangenen Jahr mit Bayern München nach Siegen in Meisterschaft, Pokal und Champions League wird der elfmalige Nationalspieler in Wolfsburg nicht so schnell erleben.

Nach mageren Jahren im Niemandsland der Liga peilt der Meister von 2009 in der laufenden Saison die Teilnahme an der Europa League an. Schon am Samstag im Heimspiel gegen Schalke 04 (15.30 Uhr/Sky) könnte der 26-Jährige auflaufen. Nach dem 0:2 zum Start bei Hannover 96 haben die "Wölfe" eine Verstärkung im Mittelfeld nötig. "Vielleicht spielt er von Beginn an. Wir müssen sehen, wie lange seine Kräfte reichen", sagte Hecking.

Auf Schalke ist man gewarnt. "Er ist ein Spieler mit enormer Qualität. Er wird Wolfsburg nicht verschlechtern", so S04-Trainer Jens Keller. Für Allofs ist der Wechsel von Gustavo der teuerste Transfer seiner neunmonatigen Amtszeit. Eigentlich hatte der Geschäftsführer nach der Magath-Ära eine "neue Bescheidenheit" ausgerufen, doch nun konnte er nicht widerstehen und machte seinen ersten Mega-Deal für die "Wölfe" perfekt. Neben Regisseur Diego, der im August 2010 für geschätzte 15 Millionen Euro an den Mittelland-Kanal gewechselt war, ist Luiz Gustavo der teuerste Einkauf der Klubgeschichte.

Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge fand nur lobende Worte für den scheidenden Spieler. "Mit seiner ruhigen, aber immer freundlichen und sehr professionellen Art hat er in unserem Klub viele Freunde gewonnen. Auf Luiz Gustavo war immer Verlass und er hat seinen Anteil am Gewinn des Triples des FC Bayern in der vergangenen Saison", sagte Rummenigge über Gustavo, der vor zweieinhalb Jahren von 1899 Hoffenheim für rund 17 Millionen Euro nach München gewechselt war.

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