Bericht: Joshua Kimmich und ungeimpften FC-Bayern-Spielern droht Gehaltskürzung

Geht es Joshua Kimmich jetzt etwa ans Gehalt? Einem Medienbericht zufolge sollen dem Spieler des FC Bayern Teile seines Einkommens gestrichen werden, weil er sich nicht gegen das Coronavirus impfen lässt.
| AZ/dpa
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Joshua Kimmich soll aufgrund seiner Weigerung, sich gegen Corona impfen zu lassen, das Gehalt gekürzt werden.
Joshua Kimmich soll aufgrund seiner Weigerung, sich gegen Corona impfen zu lassen, das Gehalt gekürzt werden. © Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Mehrere noch ungeimpfte Fußballprofis des FC Bayern München müssen einem Bericht der "Bild am Sonntag" zufolge auf Teile ihres Gehalts verzichten. Demnach sollen die Bayern-Chefs jene vier Spieler, die bisher in Quarantäne mussten, nach einem Gespräch am vorigen Donnerstag von dieser Entscheidung unterrichtet haben.

Gehaltskürzung für Joshua Kimmich: FC Bayern will Zeichen setzen

Sie sollen rückwirkend für die Quarantänewoche kein Gehalt bekommen, wie die Zeitung aus dem Mannschaftskreis erfuhr. Dem Bericht zufolge soll es zudem einen fünften ungeimpften Spieler geben, der nicht in Quarantäne war und deshalb auch keine Einbußen hinnehmen muss.

Laut "BamS"-Bericht wollen die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters um den Vorstandsvorsitzenden Oliver Kahn, Präsident Herbert Hainer, Sportvorstand Hasan Salihamidzic und Finanzchef Jan-Christian Dreesen damit ein Zeichen setzen und den Druck erhöhen, sich impfen zu lassen.

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Rummenigge: Gehaltskürzung für ungeimpfte Bayern-Profis ein "Zeichen"

Der ehemalige Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge hätte Verständnis dafür. Am Sonntag bei "Sky90" sagte er: "Wenn das stimmt, was die Bild-Zeitung vermeldet, ist das sicherlich auch als Zeichen zu verstehen, dass der Verein jetzt reagiert."

Zur möglichen Reaktion von Kimmich auf Gehaltskürzungen bemerkte Rummenigge: "Das wird ihm nicht gefallen." Er nannte den 26 Jahre alten Impfzauderer ausdrücklich einen verantwortungsvollen Menschen. Der FC Bayern gab keine Stellungnahme zum "Bild"-Bericht ab.

"Es ist eine Debatte, die den Verein langsam auch nervt. Alle haben versucht, das Thema Nichtimpfen zu bereinigen oder eine Lösung zu finden. Das ist nicht geglückt bis dato", argumentierte Rummenigge. Er wisse "aus gesicherter Quelle" von vielen Gesprächen mit den bislang ungeimpften Profis beim FC Bayern. "Corona beschäftigt den ganzen Verein und die Mannschaft", sagte Rummenigge.

Ungeimpfte FC-Bayern-Spieler könnten im Training von Kollegen isoliert werden

Beim Rekordmeister sind mehrere Profis nicht geimpft. So fehlte den Bayern am vorigen Freitag beim 1:2 in Augsburg unter anderen der ungeimpfte Nationalspieler Joshua Kimmich, der sich wegen des Kontakts zu einer positiv getesteten Person im privaten Umfeld schon wieder in häusliche Isolation begeben musste. Nach den jüngsten Länderspielen verpasst der 26-Jährige neben dem Augsburg-Spiel sicher auch noch die Champions-League-Partie am Dienstag bei Dynamo Kiew. Kimmich hatte zuletzt selbst bestätigt, nicht geimpft zu sein.

Auch weitere Maßnahmen scheinen bei den Bayern nicht ausgeschlossen. "So könnten die nicht geimpften Stars auch im Training von ihren Kollegen isoliert werden", schreibt die "Bild am Sonntag".

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