Bayern-Star Joshua Kimmich über Verletzung: "Mein Knie hat sich beschissen angefühlt"

Joshua Kimmich arbeitet derzeit an seinem Comeback für den FC Bayern. Nun hat der Nationalspieler erstmals über seine Verletzung gesprochen.
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Joshua Kimmich arbeitet derzeit für sein Comeback.
Joshua Kimmich arbeitet derzeit für sein Comeback. © Marco Donato/FC Bayern München/dpa

München - Nationalspieler Joshua Kimmich hat erstmals seit seiner Knie-OP Einblick in sein von der schweren Verletzung angeknackstes Seelenleben gegeben.

"Mein Knie hat sich beschissen angefühlt. (...) Ich hatte die Angst, dass ich aufwache und mein Knie immer noch steif ist. Dann war da die Angst vor der Operation selbst", sagte Kimmich im Sonderheft Jahresrückblick des Magazins "stern".

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Kimmich trainiert bereits wieder mit Ball

Dabei habe "sicher eine Rolle" gespielt, dass es der erste Eingriff bei ihm war, berichtete der 25-Jährige. Zudem sei vorher unklar gewesen, was genau bei der OP passieren würde. "Besser und gesünder" wäre gewesen, "zu nähen", sagte Kimmich, "aber dann wäre ich vier bis fünf Monate ausgefallen." Nähen war aber nicht möglich, weshalb ein Meniskus-Teil entnommen wurde und er mit sechs Wochen Pause davonkam.

Kimmich trainiert inzwischen schon wieder mit Ball und soll im Januar zurückkehren. "Ich hatte sofort das Gefühl: Das Knie wird wieder", sagte er, "die Erleichterung war groß."

Das sieht schon wieder rund aus: Joshua Kimmich am Donnerstag beim Reha-Training an der Säbener Straße.
Das sieht schon wieder rund aus: Joshua Kimmich am Donnerstag beim Reha-Training an der Säbener Straße. © imago images/Sven Simon

Kimmich: "Habe mich unverletzbar gefühlt"

Vor der Verletzung, die der Bayern-Profi im Klassiker bei Borussia Dortmund (3:2) Anfang November erlitten hatte, "habe ich mich unverletzbar gefühlt", berichtete Kimmich.

Durch zusätzliches Training habe er sich "eine gewisse Rüstung" zugelegt gehabt, die ihm das Vertrauen gab: "Es kann nichts passieren." Er sei davon überzeugt, betonte Kimmich, dass ihn diese Rüstung "auch in Zukunft schützt".

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