Bayern-Präsident Hoeneß: Ich habe hohe Achtung vor Jürgen Klopp

Am Rande der Vorstellung der künftige Basketball- und Eishockeyhalle spricht der Bayern-Präsident Uli Hoeneß u.a. über Jürgen Klopp und Anfeindungen im Fußball.
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Uli Hoeneß respektiert Jürgen Klopp.
imago/GEPA pictures Uli Hoeneß respektiert Jürgen Klopp.

München - Neue Halle, neues Glück. Bayern-Präsident Uli Hoeneß strahlte am Donnerstagmittag, als er im Olympiapark die künftige Basketball- und Eishockeyhalle mit-präsentieren durfte. Am Rande des Termins ging es – natürlich – auch um Fußball.

Die AZ fasst die wichtigsten Aussagen zusammen.

Hoeneß über...

...den Freitags-Gegner FC Augsburg und den FC Liverpool (am Dienstag in der Champions League): "Wir haben bis auf die zweite Halbzeit in Leverkusen momentan einen guten Lauf. Ich glaube, wir müssen ruhig bleiben, dürfen nicht überheblich werden und müssen die Aufgaben der Reihe nach angehen."

...das deftige 0:3 der Dortmunder im Achtelfinal-Hinspiel bei Tottenham: "Dortmund war so klug, in den letzten Wochen und Monaten, wo wir nicht so gut waren, nie über uns zu sprechen – das haben wir als sehr angenehm empfunden. Und das wollen wir, wenn wir klug sind, auch umgekehrt so halten."

"Schadenfreude im Sport kenne ich nicht"

...die Genugtuung über den Anti-Lauf des BVB, etwa mit einem Gläschen Rotwein: "Ich trinke im Moment keinen Alkohol, nur Mineralwasser. Also stellt sich die Frage nicht. Das Wort Schadenfreude im Sport kenne ich nicht."

...das Wiedersehen mit Liverpool-Trainer Jürgen Klopp: "Ich schätze Klopp ja sehr. Ich hatte mit ihm vor vielen Jahren schon eine Zusammenarbeit vereinbart, bis wir dann Jürgen Klinsmann verpflichtet haben. Damit habe ich schon zum Ausdruck gebracht, dass ich hohe Achtung vor ihm habe. Das wird für beide Seiten ein schweres Stück Arbeit. Ich hoffe, mit dem besseren Ende für uns."

...Klopp als Trainer bei Bayern, irgendwann in der Zukunft: "Darüber denken wir im Moment nicht nach. Wir haben einen Trainer, mit dem wir sehr zufrieden sind."

"Wer Hopp beleidigt, beleidigt mich"

...Sportdirektor Hasan Salihamidzic, der Sky-Experte Didi Hamann in Sachen Robert Lewandowski harsch attackiert hatte: "Der FC Bayern ist in der Vergangenheit immer relativ geduldig mit Kritikern gewesen. Aber der Krug geht zum Brunnen bis er bricht. Und offensichtlich hatte Hasan das Gefühl, dass der Krug in Bezug auf Didi Hamann gebrochen war. Und wie ich finde, hat er seinen Spieler verteidigt. Und das ist seine oberste Aufgabe. Das hat mir – um ehrlich zu sein – sehr gut gefallen."

...die Anfeindungen gegen Hoffenheims Mäzen Dietmar Hopp, zuletzt vor allem von Dortmunder Fans: "Ich bin mit Dietmar Hopp sehr eng befreundet und jeder, der ihn beleidigt, beleidigt auch mich."

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