Bayern: Jetzt klappt's auch mit dem Toreschießen

Tabellenführer! Bayerns Welt wieder in Ordnung München: Platz eins gesichert, vier Tore geschossen - der FC Bayern war nach dem 4:0-Erfolg über Paderborn im ersten Heimspiel zur Wiesnzeit glückselig.
Rainer Nachtwey |
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Torwart Lukas Kruse vom SC Paderborn schaut dem Ball hinterher, der zum 2:0 für den FC Bayern ins Netz fliegt
dpa Torwart Lukas Kruse vom SC Paderborn schaut dem Ball hinterher, der zum 2:0 für den FC Bayern ins Netz fliegt

Tabellenführer! Bayerns Welt wieder in Ordnung München - Platz eins gesichert, vier Tore geschossen - der FC Bayern war nach dem 4:0-Erfolg über den bisherigen Tabellenführer Paderborn im ersten Heimspiel zur Wiesnzeit glückselig.

München - „Alles gut, alles im Soll“, meinte auch Kapitän Philipp Lahm nach dem souveränen 4:0-Erfolg gegen Paderborn. „Wenn man Tabellenführer ist, ist alles gut.“ Vor allem nach dem Auftritt.

Dass es endlich auch mit dem Toreschießen geklappt hat, war eine Erlösung für alle. Angefangen vom bis dato unglücklichen Goalgetter Robert Lewandowski bis eben zu Lahm. Gerade einmal fünf Treffer waren es zuvor, in vier Liga-Partien. „Vier Tore sind einiges“, war deshalb auch Lahm zufrieden. Dabei hätten es gegen den überforderten Aufsteiger weit mehr sein können.

Lesen Sie hier: Die Stimmen zum Spiel

Die Paderborner Verteidigung kam mit dem aggressiven und konzentrierten Spiel der Bayern nicht zurecht, offenbarte große Probleme. Guardiolas ultra-offensives 4-2-4 mit der zweiten Sturmspitze Thomas Müller an der Seite von Lewandowski verdeutlichte: Der schwache Auftritt beim 0:0 in Hamburg war ein Ausrutscher. „Wir waren aggressiv, wir aktiv. So stellen wir uns das vor“, sagte Müller.

„Jetzt ist die Welt wieder in Ordnung.“ Der frühe Treffer durch Mario Götze (8. Minute) spielte den Münchnern allerdings auch in die Karten. „Das war schon sehr wichtig“, sagte auch der Torschütze, der nicht nur aufgrund seiner zwei Tore (78. Minute), sein bestes Spiel in dieser Saison ablieferte.

Aber die Münchner fanden auch durchaus kritische Worte. „Wir haben in den ersten 20, 25 Minuten und in den letzten fünf gut gespielt“, meinte Trainer Pep Guardiola. Vor allem die zweite Halbzeit, als seine Mannschaft mindestens einen Gang zurückschaltete, gefiel dem Spanier weniger. „Da haben wir lange Bälle gespielt. Das war nicht so gut“, meinte Guardiola. Und auch 2:0-Torschütze Lewandowski, der sein erstes Heimtor für die Bayern erzielte, stimmte ein. „Wir haben zu Beginn richtig Gas gegeben. Aber wir hätten noch mehr Tore schießen können“, sagte der Pole. Und Kapitän Lahm fügte an: „Allein in der ersten Halbzeit hätten wir wieder ein, zwei Tore mehr machen können, den Sack sofort zu machen. Aber das ist meckern auf ganz hohem Niveau.“

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