Dem FC Bayern gehen die Spieler aus: Keine Pause für die Offensiv-Stars

Die Torflut der Bayern in dieser Saison ist beeindruckend – dennoch sind die Münchner aktuell auf den vier Offensiv-Positionen im 4-2-3-1-System von Trainer Vincent Kompany recht spärlich besetzt.
Mittelstürmer Nicolas Jackson, der Backup für Toptorjäger Harry Kane, steht mit dem Senegal im Halbfinale des Afrika-Cups, trifft am Mittwoch (18 Uhr) auf Ägypten. Jamal Musiala ist nach seiner schweren Verletzung aus dem Sommer längst wieder im Teamtraining, arbeitet sich Einheit für Einheit an seinen ersten Kurzeinsatz heran.
Musiala gegen Köln noch nicht im Kader
Das Auswärtsspiel der Bayern am Mittwoch beim 1. FC Köln (20.30 Uhr) kommt für den Spielmacher noch zu früh. "Es wird bald so sein, dass er dabei ist", meinte Kompany am Dienstagvormittag an der Säbener Straße, "vielleicht habe ich bei der nächsten Pressekonferenz schon etwas Neues zu erzählen." Also am Freitag vor dem Rückrundenstart kommenden Samstag bei RB Leipzig.
Also werden hinter Mittelstürmer Kane wohl erneut Lennart Karl als Zehner sowie die Flügelspieler Michael Olise und Luis Díaz auflaufen. Eine Pause in der englischen Woche für einen der Vier? Kaum möglich, da Serge Gnabry, der beim 8:1 am Sonntag gegen Wolfsburg auf der Bank blieb, keine Alternative für die Startelf ist.
Gnabry weiter angeschlagen
"Serge war krank am Wochenende, deshalb ist er nicht reingekommen – es ist Januar", sagte Kompany und nannte als Voraussetzung für Gnabrys Rückkehr: "Er muss aufhören zu husten, dann wird er wieder spielen."

Für den gegen die Wölfe schwächeren Karl könnte auch Raphael Guerreiro als Zehner beginnen. Doch eigentlich nimmt der Bayern-Trainer keinen Spieler nach einem schlechteren Spiel raus – schon gar nicht einen 17-Jährigen.