Bayern-Gegner Lyon selbstbewusst: Wir können jeden schlagen

Bayern-Gegner Lyon hat bereits Juve und City ausgeschaltet: "Wir können jeden schlagen."
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So sieht Selbstbewusstein aus, wenn man gerade den zweiten Topfavoriten aus dem Titelrennen geworfen hat: Olympique Lyon.
dpa So sieht Selbstbewusstein aus, wenn man gerade den zweiten Topfavoriten aus dem Titelrennen geworfen hat: Olympique Lyon.

Von falscher Bescheidenheit hält man bei Olympique Lyon in diesen Tagen nicht viel. Nach dem 3:1-Coup im Viertelfinale der Champions League gegen Manchester City rechnen sich die Franzosen im Halbfinale einiges aus – auch wenn der Gegner am Mittwoch (21 Uhr/AZ-Liveticker, Sky und DAZN) der angeblich übermächtige FC Bayern ist. "Wir haben Juventus Turin geschlagen, das ein Favorit auf die Champions League war. Wir haben Manchester City besiegt, das ebenfalls ein Anwärter war. Gegen Bayern ist die Ausgangslage genauso", sagte Trainer Rudi Garcia.

Und Sportdirektor Juninho fügte selbstbewusst hinzu: "Wir können mittlerweile jeden schlagen." Natürlich aber haben sie auch Respekt vor den neuen Bayern. Das 8:2 der Bayern im Viertelfinale gegen den ruhmreichen FC Barcelona hat auch beim siebenmaligen französischen Meister Eindruck hinterlassen. "Das war eine Fußball-Lehrstunde", urteilte Juninho, der im Mai 2019 als Sportdirektor zu Olympique zurückgekehrt war: "Der FC Bayern ist eine Inspiration für mich. Es beginnt mit dem Torwart und endet mit Lewandowski."

Schwachpunkte der Bayern

Doch die sportliche Leitung von Lyon hat auch Schwachpunkte im Bayern-Spiel entdeckt. So habe Barcelona vor dem Tor-Tsunami einige Chancen gehabt, die die Katalanen aber nicht nutzen konnten. "Ich denke, da fehlte ihnen die Aggressivität, aber auch die Demut. Wir müssen in diesen Bereichen mehr tun", sagte Juninho, der von 2001 bis 2009 für Lyon spielte und die goldene Ära als Regisseur und Kunstschütze prägte. Bei aller Zuversicht ist es jedoch eine große Überraschung, dass Lyon den Sprung ins Halbfinale geschafft hat. In der Liga kam Olympique nur auf Rang sieben.

Für die besondere Strategie ist Trainer Garcia zuständig. der seit Oktober 2019 im Amt ist. Gegen City ließ er Dembele überraschend 75 Minuten auf der Bank schmoren, ehe der 24-Jährige noch ins Spiel kam – und gleich mit zwei Toren zum Matchwinner avancierte.

Lesen Sie auch: Fünf Faktoren, die die Über-Form des FC Bayern erklären

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