Bayern-Dominanz: Wolfgang Holzhäuser für Meister-Playoffs

"Es kann nicht im Sinn der Anhänger sein, dass der Meister bereits im Oktober feststeht", sagt der frühere DFL-Manager Wolfgang Holzhäuser einem Bericht zufolge.
| AZ/dpa
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Regt erneut Playoffs um die Meisterschaft an: Wolfgang Holzhäuser. (Archivbild)
Regt erneut Playoffs um die Meisterschaft an: Wolfgang Holzhäuser. (Archivbild) © picture alliance/dpa

München - Die Idee ist nicht neu, bekommt aber mit Blick auf die fortwährende Dominanz des FC Bayern in der Bundesliga immer wieder Nahrung: Jetzt hat der frühere DFL-Manager Wolfgang Holzhäuser einmal mehr Playoffs um die Meisterschaft angeregt.

"Wenn man dafür sorgen will, dass bei den Spielen um die Meisterschaft und die Königsklassen-Ränge noch mehr Spannung entsteht, dann ergibt dieser Modus Sinn. Es kann nicht im Sinn der Anhänger sein, dass der Meister bereits im Oktober feststeht. Das Problem kann man zwar nicht finanziell lösen, dafür aber sportlich", sagte Holzhäuser dem Internetportal "Spox".

Bundesliga-Playoffs: Größere Vermarktungschancen?

Der Ex-Geschäftsführer von Bayer Leverkusen schlägt dabei vor, dass der Erste gegen den Vierten und der Zweite gegen den Dritten spielt. Die Sieger sollten das Endspiel um die Meisterschaft bestreiten. Dadurch bestünden auch größere Vermarktungschancen.

Holzhäuser schlägt dabei vor, die Erlöse an die Teams zu verteilen, die nicht die K.o.-Runde erreichen. Somit hätten alle etwas davon. "Wenn man über Geldverteilung spricht, kann man nicht bereits bestehendes Geld weiter verteilen, sondern muss neues generieren. Bei neu generierten Einnahmen geht es um Medienerlöse, nicht die Spieleinnahmen beispielsweise", sagte der langjährige Funktionär.

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Dagegen ist Holzhäuser kein Freund davon, die WM alle zwei Jahre auszutragen. "Bei allem Verständnis für die Finanzierung der Verbände, vergessen diese, vor allem die Fifa und die Uefa, dass die Spieler immer noch vom Verein bezahlt werden. Die Spieler laufen kostenlos für die Nationalmannschaft auf, kommen eventuell verletzt zurück und müssen dann weiter von den Vereinen bezahlt werden. Letztlich wollen diese Verbände damit nur Geld verdienen."

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