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Bayern-Boss Rummenigge erklärt: Das steckt hinter der "Taucherbrillen-Maske"

Karl-Heinz Rummenigge wartete auf Schalke mit einem echten Hingucker auf: Statt einem handelsüblichen Mund-Nasen-Schutz trug Bayerns Vorstandsboss ein recht auffälliges Modell mit Sichtfenster – das steckt dahinter.
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Spezielles Modell: Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge mit seiner "Taucherbrillen-Maske" auf Schalke.
Spezielles Modell: Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge mit seiner "Taucherbrillen-Maske" auf Schalke. © sampics/Augenklick

München/Gelsenkirchen - In den vergangenen Monaten sorgte Karl-Heinz Rummenigge immer wieder für Unverständnis bei Fans und Beobachtern. Der Grund: Der ehemalige Weltklasse-Stürmer mit dem feinen Torriecher trug seinen auf der Tribüne verpflichtenden Mund-Nasen-Schutz regelmäßig unter seiner Nase, was von vielen als wenig vorbildlich empfunden wurde.

Karl-Heinz Rummenigge trägt Maske mit Sichtfenster

Beim Auswärtsspiel auf Schalke am Sonntag (4:0) sorgte der Vorstandsvorsitzende erneut für Aufsehen, dieses Mal allerdings aus einem anderen Grund. Vor dem Anpfiff trug Rummenigge statt einer handelsüblichen Maske ein Spezialmodell. Das doch recht auffällige Konstrukt verfügt an der Vorderseite über ein Sichtfenster und erinnert stark an eine Taucherbrille. Ein Hingucker, klar, aber was hat es denn damit auf sich?

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Bei dem Modell von Rummenigge handelt es sich um eine Maske der österreichischen Firma "EDERA Safety". Sie hat ursprünglich Masken für den Reiseverkehr entwickelt und ihr Portfolio nun auf den beruflichen Bereich erweitert. Durch das Sichtfenster auf der Vorderseite soll auch die Mimik des Gegenübers abzulesen sein.

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Ein großer Vorteil der Masken: So können gehörlose Menschen Lippenlesen, was bei herkömmlichen Masken nicht möglich ist. Schon im April vergangenen Jahres hatte der Deutsche Gehörlosenbund auf die Problematik bei der Kommunikation mit Mund-Nasen-Schutz hingewiesen - eine wirkliche Lösung ist bis heute nicht gefunden.

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Rummenigge äußert sich zur Maske

Rummenigge selbst hat sich nun zur ungewöhnlichen Maske geäußert – und nennt dabei einen ganz banalen Grund. "Als Brillenträger habe ich - wie wahrscheinlich viele andere auch - das Problem, dass meine Brille immer beschlägt, wenn ich eine Maske trage", erklärte er gegenüber der "Bild". Das hätte bei der Maske, die er kurzzeitig in Gelsenkirchen getragen hatte, nicht der Fall sein sollen – "war es aber leider doch. Deswegen bin ich auf Schalke dann zu einer herkömmlichen FFP2-Maske zurück", sagte Rummenigge.

"Leider habe ich noch keine Maske gefunden, die den gesundheitlichen sowie politischen Anforderungen und zugleich meinen Anforderungen genügt", sagte Rummenigge, der auch noch erklärte, dass ihm der übliche Mund-Nasenschutz oft unter die Nase gerutscht sei. Weil er die Spiele seiner Bayern aber Spiele ungetrübt schauen wolle, "mache ich es jetzt so, dass ich ohne Brille schaue – und die dann immer aufsetze, sobald es Richtung Strafraum geht".

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