AZ-User einig: So soll der FC Bayern mit James weiter verfahren

In sechs Wochen läuft die Kaufoption des FC Bayern für James ab. Ob der Spielmacher in München bleibt, ist derzeit noch unklar. Die AZ-Leser haben zur Causa James hingegen eine eindeutige Meinung.
| Bernhard Lackner
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Ihr Verhältnis gilt als angespannt: James Rodríguez (r.) und Bayern-Trainer Niko Kovac.
imago/ULMER Ihr Verhältnis gilt als angespannt: James Rodríguez (r.) und Bayern-Trainer Niko Kovac.

München - Wie sieht die Mannschaft des FC Bayern in der kommenden Saison aus - und wird James dann noch immer ein Teil von ihr sein? Noch ist völlig unklar, ob der von Real Madrid ausgeliehene Kolumbianer auch zukünftig für den deutschen Rekordmeister aufläuft. Bis zum 15. Juni haben die Bayern noch Zeit, die Kaufoption über 42 Millionen Euro zu ziehen.

Karl-Heinz Rummenigge ist großer James-Fan

An der Säbener Straße ist man diesbezüglich geteilter Meinung. Karl-Heinz Rummenigge betont immer wieder, wie viel er vom Kolumbianer hält. Im AZ-Interview sprach sich der Vorstandsvorsitzende klar für eine Verpflichtung aus. "Ich oute mich nach wie vor als Fan von James. Er hat einen unglaublichen, tollen linken Fuß und ist für mich ein Weltstar", sagt Rummenigge, der auch die internationale Reputation des Mittelfeldspielers schätzt: "Es ist kein Zufall, dass er neben Lionel Messi und Cristiano Ronaldo zu den bekanntesten Fußballern in den sozialen Medien gehört."

Dass die Bayern die Kaufoption ziehen sollten, ist für Rummenigge daher klar: "Ich muss klar sagen, dass hier alle happy mit ihm sind. Ich gehe fest davon aus, dass James auch in der nächsten Saison beim FC Bayern spielen wird." Doch mit dieser Meinung scheint der Vorstandsvorsitzende in der Führungsriege einigermaßen alleine dazustehen.

James-Verpflichtung: FC Bayern ist gespalten

Präsident Uli Hoeneß und Sportdirektor Hasan Salihamidzic gelten nicht als überschwängliche James-Befürworter, würden die Entscheidung über eine Verpflichtung aber Trainer Niko Kovac überlassen. "Es hängt ganz klar davon ab, ob Niko Kovac ihn behalten will oder nicht. Wenn der Trainer sagt, er wird nicht regelmäßig spielen, dann kann man die 40 Millionen Euro nicht ausgeben. Wenn er aber mit ihm plant, wird die Chance groß sein, dass wir ihn weiterverpflichten", gab Hoeneß vor einigen Wochen im "Doppelpass" bei Sport1 zu verstehen.

Doch auch Niko Kovac sieht den Kolumbianer durchaus kritisch, das Verhältnis zwischen Spieler und Trainer soll seit Monaten angespannt sein. Unter dem Kroaten gehört James, anders als noch im Vorjahr unter Jupp Heynckes, nicht zum Stammpersonal. In der laufenden Saison kam er wettbewerbsübergreifend auf lediglich 28 Partien und war dabei an 13 Treffern beteiligt (sieben Tore, sechs Vorlagen).

Ihr Verhältnis gilt als angespannt: James Rodríguez (r.) und Bayern-Trainer Niko Kovac.
Ihr Verhältnis gilt als angespannt: James Rodríguez (r.) und Bayern-Trainer Niko Kovac. © imago/ULMER

Vor allem im Spiel gegen den Ball sieht Kovac bei James Defizite. "Er bemüht sich in der Defensive, kann da aber noch aktiver werden und vermehrt direkt auf den Gegner mit Ball gehen. Das brauche ich von ihm. Seine Qualitäten mit Ball kennen wir", sagte der Kroate vor einigen Wochen gegenüber dem "kicker".

AZ-Leser einig: FC Bayern muss James behalten

Innerhalb des Klubs geht die Tendenz also eher gegen eine Verpflichtung von James - die AZ-Leser sind da anderer Meinung. Dies geht aus einer Umfrage hervor, die die AZ am 15. April gestartet hat. Damals fragten wir: "Was sollen die Bayern mit James machen?"

Insgesamt nahmen 7.619 Leser teil (Stand: 1. Mai, 14 Uhr). Mit 59,14 Prozent (4.506 Stimmen) sprach sich die deutliche Mehrheit für die Antwortmöglichkeit "Kaufoption ziehen und behalten" aus, 25,69 Prozent (1.957 Stimmen) würden die "Kaufoption ziehen und James direkt weiterverkaufen". Lediglich 15,17 Prozent (1.156 Stimmen) würden die Kaufoption nicht ziehen und James wieder zu Real Madrid zurückkehren lassen.

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