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Aus Liebe zum FC Bayern: Franck Ribéry soll Bundesliga-Angebot abgelehnt haben

Nach seinem Karriereende soll Franck Ribéry beim FC Bayern ein großes Abschiedsspiel bekommen. Ans Aufhören denkt der Franzose aber noch lange nicht. Im Sommer soll er ein Angebot aus der Bundesliga abgelehnt haben – aus Liebe zu seinem Ex-Klub.
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Franck Ribéry im Sommer bei einem Legendenspiel des FC Bayern.
Franck Ribéry im Sommer bei einem Legendenspiel des FC Bayern. © IMAGO / Passion2Press

München - 38 Jahre alt und noch kein bisschen müde! Franck Ribéry hat den Spaß am Fußballspielen auch im gesetzteren Fußballeralter nicht verloren und unterschreibt beim italienischen Aufsteiger US Salernitana aus Salerno einen Einjahresvertrag, der sich unter bestimmten Bedingungen automatisch verlängert.

Die Bayern-Legende ist am Montag per Privatjet in der nächstgelegenen Großstadt Neapel eingetroffen, hat die Vereinsvertreter getroffen und sich im Laufe des Tages den medizinischen Untersuchungen unterzogen.

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Noch immer viele Interessenten für Franck Ribéry

Dass er trotz seines Alters noch lange nicht ans Aufhören denkt, hatte der Vize-Weltmeister von 2006 in den vergangenen Wochen bereits mehrfach betont. Nach Ablauf seines Vertrags bei der Fiorentina, wo er nach seinem Bayern-Abgang 2019 gewechselt war, wurde zuletzt sogar über eine Rückkehr nach München spekuliert. Vorstandsboss Oliver Kahn erteilte den Gerüchten schließlich aber eine klare Absage.

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An Interessenten mangelt es offenbar trotzdem nicht – im Gegenteil. Neben Serie-A-Aufsteiger Salernitana soll der 38-Jährige auch Angebote von Sampdoria Genua und Hellas Verona erhalten haben. Wie die "L'Equipe" berichtet, gab es auch konkreten Kontakt zu Bundesligist Hertha BSC. Einen Wechsel soll Ribéry aber abgelehnt haben, weil er in Deutschland für keinen anderen Verein als die Bayern auflaufen wollte.

Kehrt Ribéry nach seiner Karriere zu Bayern zurück?

Ohnehin ist die Verbundenheit mit dem deutschen Rekordmeister, für den er insgesamt zwölf Jahre auflief und unter anderem 2013 das Triple gewann, noch immer groß. "Die Bayern und München sind meine zweite Heimat, natürlich fehlt mir da viel, angefangen bei den vielen Freunden, die ich dort habe", sagte der 38-Jährige, dessen Familie noch immer in der bayerischen Landeshauptstadt wohnt, im vergangenen Jahr. Nach dem Ende seiner Karriere soll er bei den Bayern ein großes Abschiedsspiel bekommen, auch eine Anstellung im Klub ist in Zukunft nicht ausgeschlossen.

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Vorher steht für den französischen Filou aber noch das Abenteuer bei US Salernitana an. In der malerischen Hafenstadt rund 45 Kilometer südöstlich von Neapel hatte sich die Vorfreude auf die Ankunft des Weltstars schon in den vergangenen Tagen breit gemacht. In Geschäften waren bereits Trikots mit seinem Namen erhältlich. Der Klub selbst fand das allerdings weniger lustig und teilte dazu mit, dies abzulehnen und sich rechtliche Schritte vorzubehalten. Bis es Originaltrikots von Ribéry zu kaufen gibt, dürfte es aber nicht mehr allzu lange dauern...

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