Arjen Robben: "Haben vergessen, Fußball zu spielen"

Bayern Münchens Trainer Pep Guardiola ist nach dem 4:0-Sieg gegen Hoffenheim zufrieden mit seinem Team. Arjen Robben sieht Verbesserungsbedarf.
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Arjen Robben erzielte gegen Hoffenheim sein fünftes Saisontor
dpa Arjen Robben erzielte gegen Hoffenheim sein fünftes Saisontor

München - Der FC Bayern hat mit einem 4:0 (2:0)-Sieg gegen 1899 Hoffenheim die Tabellenführung in der Bundesliga auf sieben Punkte ausgebaut. „Ich bin sehr zufrieden nach der Länderspielpause, wir haben drei Punkte mehr“, sagte Trainer Pep Guardiola nach der Partie. Die Stimmen im Überblick:

Pep Guardiola: „Die ersten 15 Minuten hatten wir Probleme im Spielaufbau. Wir hatten viele einfache Ballverluste. Dann haben wir umgestellt. Ich denke, 4:0 ist zu viel. Das ist nicht das Ergebnis, dass das Geschehen auf dem Platz widerspiegelt. Ich bin sehr zufrieden nach der Länderspielpause, wir haben drei Punkte mehr. Wir hatten Probleme in unserem Aufbauspiel am Anfang. Die letzten 30 Minuten in der ersten und die letzten zehn Minuten in der zweiten Halbzeit waren gut. 4:0 ist daher zu viel, das ist nicht das korrekte Ergebnis. Dass wir Probleme hatten, lag auch am Gegner, wir dürfen nicht vergessen, was für eine gute Mannschaft Hoffenheim hat. Letztes Jahr haben wir dort nur 1:0 gewonnen, im Heimspiel 3:3 gespielt.

Guardiola über Schweinsteiger: „Das ist eine große Nachricht, vor allem für ihn und für uns. Wir haben gemerkt, wie wichtig Basti für unseren Verein und unsere Mannschaft ist. Das habe ich heute gemerkt. Es ist gut, dass er zurück ist. Weil wir ein Problem haben ohne Lahm, ohne Alaba, ohne Thiago, ohne Martínez. Jetzt haben wir einen neuen Super-Mittelfeldspieler. Er ist noch nicht fit für 90 Minuten, aber er hat große Erfahrung. Aber in dieser Periode mit noch fünf Bundesliga-Spielen und zwei Champions-League-Partien wird er uns sehr helfen.“

Arjen Robben: „In der zweiten Halbzeit haben wir nicht gut begonnen. Da haben wir vergessen, Fußball zu spielen. Hoffenheim hat noch mehr Druck nach vorne gemacht. Dann muss man versuchen, den Ball zu behalten. Das haben wir nicht so gut gemacht.“

Bastian Schweinsteiger: "Es hat mein Herz schon berührt, so von den Zuschauern empfangen zu werden. Es hat sich jede Trainingseinheit der letzten Monate für diesen Moment gelohnt. Ich bin froh, dass ich wieder im Kader dabei war und ein paar Minuten spielen durfte. Ich hoffe, dass es so weiter geht."

FC Bayern auch für Hoffenheim eine Nummer zu groß

Mario Götze: „Ich fühle mich wohl, bin gut drauf und gesund und ich kann Fußball spielen. Das ist das Entscheidende. Der Rest kommt von selbst. Ich bin froh, dass wir heute drei Punkte geholt haben und dass wir weiterhin oben stehen. Das hat Priorität. Hoffentlich geht es so weiter.“

Karl-Heinz Rummenigge (Vorstandsvorsitzender FC Bayern): "Das war ein Spieltag, der in jeder Beziehung für Bayern München gelaufen ist. Alle unsere Verfolger haben verloren. Ein perfekter Spieltag. Wir haben Verletzte, aber unsere Mannschaft ist nach wie vor gut aufgestellt. Es waren trotzdem fast nur Nationalspieler auf dem Platz. Unser Kader ist schon durchgängig erstklassig besetzt. Wir haben einen großen Vorteil: bei uns lamentiert keiner. Wir nehmen das zur Kenntnis, wenn sich jemand verletzt, wie zuletzt Philipp Lahm, aber es wird dann trotzdem nicht gejault. Dann kommt eben der Nächste. Die Spieler, die reinkommen, machen das alle gut."

Rückkehr bei Bayern-Sieg: Bastian Schweinsteiger -

Markus Gisdol (Trainer 1899 Hoffenheim): "Wenn du in München etwas mitnehmen willst, muss alles passen. Bei uns hat eben heute  nicht alles gepasst. Wir haben hier heute einen gute Versuch gestartet, Bayern weh zu tun. Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir Bayern das ein oder andere Problem bereitet. Wir werden weiter daran arbeiten, irgendwann gegen diese Mannschaft etwas zu holen. Bayern ist die beste Mannschaft und wird Deutscher Meister werden.“

Andreas Beck (Kapitän 1899 Hoffenheim): „Es hört sich nach einem 0:4 schon komisch an, wenn man von einem guten Spiel von uns spricht. Aber nichtsdestotrotz hat es sich auf dem Platz gut angefühlt. Dass wir oft in die Zweikämpfe reingekommen sind, bis auf die letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit. Da waren wir nicht so griffig.“

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