4x11 - die Bayern-Formel!

Von wegen Langeweile! Die AZ nennt die Meisterformel und fünf gute Gründe, warum trotz der großen Dominanz bei den Roten Brisanz aufkommt.
| Florian Bogner
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Immer wieder Bayern: 41-mal jubelte der FC Bayern in dieser Saison schon über ein Bundesliga-Tor.
dpa Immer wieder Bayern: 41-mal jubelte der FC Bayern in dieser Saison schon über ein Bundesliga-Tor.

Von wegen Langeweile! Die AZ nennt die Meisterformel und fünf gute Gründe, warum trotz der großen Dominanz des FC Bayern bei den Roten Brisanz aufkommt.

München - Die Meisterformel des FC Bayern lässt sich momentan einfach bestimmen: es ist viermal die Elf, die Bayern einen Spieltag vor der Winterpause besonders froh macht.

Viermal elf? Ganz einfach: Elf Punkte Vorsprung auf den Zweiten Leverkusen, elf Gegentreffer weniger kassiert als die zweitbeste Abwehr aus Freiburg, elf Tore mehr geschossen als der zweitbeste Angriff aus Dortmund und schon elfmal zu Null gespielt.

Die Meisterschaft scheint entschieden, mit "mybet" hat jetzt sogar schon der erste Wettanbieter diejenigen, die auf Bayern als Meister getippt haben, ausbezahlt.

"Ein bisschen Langeweile schadet dem FC Bayern nicht", hatte Thomas Müller nach dem 2:0-Sieg beim FC Augsburg gesagt. Dennoch wird das Team von Trainer Jupp Heynckes die Spannung hochhalten müssen, ganze 18 Spieltage noch.

Die AZ nennt Gründe, warum beim FC Bayern dennoch keine Langeweile aufkommen wird.

Robben: Die offensive Dreierreihe mit Thomas Müller (18 Scorerpunkte), Toni Kroos (12) und Franck Ribéry (12) spielt grandios auf. Aber was, wenn Arjen Robben wieder fit ist? "Ich hoffe sehr, dass ich im Januar wieder voll dabei bin", sagte der 28-Jährige am Sonntag. Robben robbt sich ran – doch wer muss dann raus? Gut möglich, dass es erstmal Robben selbst trifft.

Roulette: Bislang moderiert Heynckes die Rotation im Kader sehr gut, sagt: "Jeder Spieler hat zu akzeptieren, was ich vorgebe!" Wenn’s aber ums Eingemachte geht, will jeder in der Startelf stehen. "Wir haben keine zweite Garde, wir haben nur einen Kader", sagte Sportvorstand Matthias Sammer. 27 Profis dürfen aber nicht gleichzeitig spielen.

Hart umkämpft ist vor allem das Sturmzentrum, wo sich Mario Gomez, Mario Mandzukic und Claudio Pizarro um einen Startplatz prügeln. Auch Luiz Gustavo greift nach seiner Leisten-OP wieder voll an, wird Javi Martínez ("Noch bin ich nicht bei hundert Prozent, aber ich gebe Gas") Beine in der Zentrale machen.

Rage: In Abwesenheit von Holger Badstuber wird Innenverteidiger Jérôme Boateng beweisen müssen, dass er seine Nerven im Griff hat. Aussetzer wie bei der Roten Karte gegen Borissow oder beim Trainingsfoul gegen Martínez gestern (siehe rechts) treiben Heynckes sonst in den Wahnsinn. Also: keep cool, Jérôme!

Revanche: Bayer konnte Bayern als einziges Team bislang besiegen – im März besteht die Möglichkeit, das gerade zu rücken. Und mit dem BVB hat Bayern nach dem 1:1 und fünf sieglosen Ligaspielen ohnehin ein Hühnchen zu rupfen....

Rekorde, Rekorde, Rekorde: Sechs Gegentore nach 16 Spielen – Olli Kahns Bestmarke zum Saisonende (21; 07/08) wackelt bedenklich. Auch der Zu-Null-Rekord ist drin: Manuel Neuer braucht nur neun weitere Spiele für einen neuen Bestwert (19; Bremen 87/88, Bayern 01/02).

81 Punkte nach 34 Spieltagen – eben erst vom BVB aufgestellt – sind auch drin. Rein rechnerisch kann Bayern allerdings "erst" zehn und nicht elf Spieltage vor Schluss Meister werden.

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