19 Niederlagen in Folge: Werder will Ende der Pleitenserie beim FC Bayern

In den vergangenen zwölf Jahren hat Werder Bremen jedes Spiel gegen den FC Bayern verloren. Am Samstag gastieren die Grün-Weißen wieder in München - und das trotz der negativen Rekordserie mit Zuversicht.
| AZ/dpa
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Trainer des SV Werder Bremen: Florian Kohfeldt
Trainer des SV Werder Bremen: Florian Kohfeldt © Uwe Anspach/dpa

München/Bremen - Werder Bremen will endlich das Ende der Rekord-Niederlagenserie beim FC Bayern München. 19 Mal hintereinander verloren die Norddeutschen in der Bundesliga gegen den deutschen Meister. So etwas gab es bislang noch nie in der höchsten deutschen Spielklasse. Teilweise gab es für die Bremer auch deutliche Pleiten.

"Doch, wir haben große Lust auf das Spiel", sagte Trainer Florian Kohfeldt am Freitag. Dem Team wird der Coach daher vor dem Anpfiff am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im AZ-Liveticker) in München sagen: "Blendet die Tabelle aus, blendet die Ausgangsposition aus."

Gegen Bayern: Kohfeldt fordert Mut und Effizienz

Zudem erinnerte Kohfeldt auch an das knappe 0:1 im Juni, als die Bremer durchaus einen Punkt verdient gehabt hätten. "Wir haben es aber nie geschafft, den letzten Schritt zu gehen", merkte Kohfeldt an, der fast seine beste Mannschaft auf das Spielfeld schicken kann. Bis auf Niclas Füllkrug und Milos Veljkovic sind alle Spieler einsatzbereit.

Und die müssen gegen den Champions-League-Sieger "mutig" und "effizient" auftreten. "Man muss sich trauen, Fußball zu spielen. Vielleicht fliegen wir am Samstag nach Bremen zurück und haben was Historisches geschafft", sagte der Werder-Trainer.

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Glaube auch nur ein Bremer Profi, dass die Bayern durch die starken Belastungen in der Champions League und der Nationalelf leichter zu schlagen seien, "haben wir verloren", sagte Kohfeldt. "Die Bayern sind immer für eine überragende Leistung gut. Mit vielleicht noch Dortmund und Leipzig spielen sie in einer anderen Liga", erklärte er.

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