Die DEL vor dem Saisonstart: Auf dünnem Eis

Am Donnerstag startet die Deutsche Eishockey Liga endlich in die Saison. Wegen Corona war der Auftakt mehrmals verschoben worden. EHC-Chefcoach Don Jackson sagt: "Ab jetzt ist es business as usual."
| Thomas Becker
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"Wir wollen den Titel zurück nach München holen": EHC-Coach Don Jackson hat einen klaren Plan für die neue Saison.
"Wir wollen den Titel zurück nach München holen": EHC-Coach Don Jackson hat einen klaren Plan für die neue Saison. © Rauchensteiner/Augenklick

München - Wenn Don Jackson, der Erfolgscoach des EHC Red Bull München, zum bevorstehenden Saisonstart am Sonntag zuhause gegen Augsburg (14.30 Uhr) von "business as usual" spricht, dann ist da natürlich viel Optimismus um nicht zu sagen Wunschdenken dabei. Denn ob die Pandemie heuer einen halbwegs geregelten Spielbetrieb erlauben wird, das weiß derzeit nur der Eishockey-Gott.

Jackson: "Wollen den Titel zurück nach München holen"

Einen Meister soll es am Ende jedoch auf jeden Fall geben. Es wäre der 100. in der deutschen Eishockeygeschichte. In der vergangenen Saison war der Titel nicht vergeben worden, weil der Spielbetrieb wegen Corona vor den Play-offs eingestellt wurde. Und zur Frage, wer dieser Meister am Ende sein wird, dazu hat Don Jackson eine dezidierte Meinung: "Wir wollen den Titel zurück nach München holen!"

Sein Kapitän Patrick Hager sieht das ganz ähnlich. Die Süd-Gruppe, in der der EHC zunächst spielen wird, werde "sicher keine einfache Gruppe" sein, meint Hager, aber am Ende erwartet er in Sachen Meisterschaft den alten Rivalen als ärgsten Widersacher: Adler Mannheim.

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Nach seiner Verletzung im Halbfinale des Magenta-Cups gegen Düsseldorf hofft Hager zur Auftaktpartie am Sonntag wieder fit zu sein. Jedes Spiel sei von nun an entscheidend, denn schließlich wisse man nicht, wie lange die Saison tatsächlich gehen werde: "Wir müssen vom ersten Tag an bereit sein", sagt Hager.

NHL-Star Kahun ist nicht für den Liga-Start eingeplant

Sicher nicht dabei ist NHL-Star Dominik Kahun. Der 25 Jahre alte deutsche Nationalstürmer, der als Leihgabe der Edmonton Oilers zuletzt beim EHC ausgeholfen hatte, ist nicht für den Liga-Start eingeplant. Dessen Verein habe nun aber andere Pläne, sagte Jackson.

Nach vier, fünf Monaten Training und insgesamt 17 Vorbereitungsspielen sei "jeder Spieler so fit wie möglich", sagt Coach Jackson. Der kurzfristig ins Leben gerufene Magenta-Cup sei eine prima Idee gewesen, die zudem für die siegreichen Münchner laut Jackson einen schönen Nebeneffekt hatte: "Für ein paar Tage haben wir uns wirklich wie Champions gefühlt."

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Die Unterstützung der Fans vermisst er natürlich auch, vor allem den "special sound" der Nordkurve. Doch Jackson wäre nicht Jackson, hätte er nicht noch eine aufmunternde Botschaft für den EHC-Anhang parat: "Wir wollen für Euch gewinnen."

 

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