Abdul-Jabbar versus Nowitzki: "Kann nur eine Sache"

Was hat Kareem Abdul-Jabbar da geritten? Die NBA-Legende stänkert gegen Dirk Nowitzki, er könne auf dem Spielfeld nur den Ball zu werfen. Der Deutsche reagiert überaus gelassen.
| sid
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Bedient: Dirk Nowitzki (rechts) muss sich von NBA-Legende Kareem Abdul-Jabbar einiges anhören.
Bedient: Dirk Nowitzki (rechts) muss sich von NBA-Legende Kareem Abdul-Jabbar einiges anhören.

Dallas - NBA-Legende Kareem Abdul-Jabbar, erfolgreichster Werfer in der Geschichte der nordamerikanischen Profiliga, hat den deutschen Basketball-Superstar Dirk Nowitzki kritisiert. "Er würde in ganz anderem Maße gewürdigt werden, wenn er auf dem Spielfeld mehr gemacht hätte, als nur den Ball zu werfen. Er kann nur eine Sache", sagte der sechsmalige NBA-Champion.

Nowitzki reagierte gelassen. "Menschen haben Meinungen. Ich werde keinen Krieg der Worte beginnen", sagte der Basketballstar aus Würzburg dem US-Fernsehsender ESPN: "Er ist ganz offensichtlich kein großer Fan meines Spiels, das ist okay."

Deutlicher wurde da Mark Cuban, der Besitzer von Nowitzkis Klub Dallas Mavericks: "Fragt ihn mal, wie viele Spiele er gesehen hat. Dieser Junge kann rebounden, passen und hat einen unglaublichen Basketball-IQ. Er wird als einer der Größten abtreten, daran gibt es keinen Zweifel."

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Abdul-Jabbar (68) würdigte Nowitzkis Leistungen, bezeichnete den Würzburger aber eben auch als "One-Trick Pony".

"Sein Wurf ist schwierig zu blocken. Aber er hätte mehr Respekt erhalten, wenn er bei den Rebounds und in der Abwehr ähnlich gut gewesen wäre", sagte Abdul-Jabbar.


Starker Nowitzki verliert


Nowitzki kassierte indes mit den Dallas Mavericks trotz einer starken Leistung die nächste Niederlage. Der Würzburger kam als bester Werfer des Abends auf 28 Punkte, vier Rebounds und drei Blocks, das Team um den 37-Jährigen verlor in der Basketball-Profiliga NBA aber das Duell der früheren Champions gegen Miami Heat 90:93. Die Mavericks sind im Westen weiter Sechster.

"Wir müssen uns bis zum Allstar-Game durchbeißen", sagte Nowitzki. "Wir müssen kämpfen, so wie in der zweiten Hälfte. Danach gibt es ein wenig Pause, und dann müssen wir das Gaspedal durchtreten."

Dallas hat wegen des Showspiels am 14. Februar neun Tage frei. Gegen Miami verpasste Raymond Felton 1,9 Sekunden vor Schluss die Chance, mit einem Dreier die Verlängerung zu erzwingen.

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Dallas hatte zwei Tage zuvor bei den Atlanta Hawks verloren (97:112), die Mannschaft von Dennis Schröder war auch am Mittwoch erfolgreich. Atlanta ließ Ligaschlusslicht Philadelphia 76ers beim 124:86 keine Chance. Bankspieler Schröder (22) holte im Auswärtsspiel in knapp 17 Minuten zwölf Punkte und fünf Rebounds.

Die Hawks verbesserten sich in der Eastern Conference auf den dritten Rang.

 

 

Nächste Gala von Curry

 

Am Abend vor dem Besuch beim US-Präsidenten hat NBA-Superstar Stephen Curry seine Ausnahmestellung unterstrichen.

Der wertvollste Spieler (MVP) der Basketball-Profiliga erzielte beim 134:121-Sieg seiner Golden State Warriors bei den Washington Wizards 51 Punkte und verwandelte dabei elf Dreier. Curry knackte zum zweiten Mal in dieser Saison die 50-Punkte-Grenze.

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Die Warriors werden am Donnerstag von Barack Obama im Weißen Haus für den Gewinn ihres NBA-Titels gewürdigt. In der US-Hauptstadt feierte Golden State seinen achten Erfolg in Serie. Mit 45 Siegen und vier Niederlagen steht der Titelverteidiger in der Liga klar an der Spitze. SID us tk

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