Wenn Kinder flügge werden: Veronica Ferres macht Film über verlassene Eltern

In einem Interview hat Veronica Ferres erzählt, wie schwer es ihr fiel, ihre Tochter Lilly Krug loszulassen. Auch ihr neuster Film, der im Herbst in der ARD laufen soll, handelt davon.
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Lilly Krug will in die Fußstapfen ihrer berühmten Mutter Veronica Ferres treten.
Lilly Krug will in die Fußstapfen ihrer berühmten Mutter Veronica Ferres treten. © BrauerPhotos / G.Nitschke

Ein Einzelkind wird flügge, und zurück bleibt eine Mutter, die sich mit der neuen Situation erst anfreunden muss: Das ist das Setting im neuen Film von Veronica Ferres (55).

Und im Gespräch mit der Plattform t-online bekennt die Schauspielerin, dass ihr die Situation alles andere als fremd ist: Erst letztes Jahr zog ihre 19-jährige Tochter Lilly zum Psychologiestudium von München nach Los Angeles. Ein Zufall?

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Veronica  Ferres kennt das "Empty-Nest-Syndrome"

Nicht wirklich. Hinter "Zurück aufs Eis" steht die Produktionsfirma Construction Film - die Ferres selbst gehört. Das Thema war Veronica Ferres ein Herzensanliegen: "In dem Film 'Zurück aufs Eis' geht es ums Loslassen und das Neuerfinden einer Mutter, als ihre Tochter auszieht und ihr eigenes Leben beginnt", so die 55-Jährige im Interview.

"Das Empty-Nest-Syndrom" - also die sensible Gefühlslage von Eltern, wenn sich das gemeinsame Familienheim nach dem Auszug der Kinder plötzlich unerträglich leer anfühlt - "ist ein wichtiges Thema, das in unserer Gesellschaft viel zu wenig Beachtung findet."

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Ihre Tochter Lilly stammt aus der Ehe mit dem Produzenten Martin Krug und "lebt ihr eigenes Leben", erzählt Veronica Ferres. Einfach war das für die Mutter nicht. Doch sei sie sehr froh, dass "wir so ein gutes Verhältnis haben und ich sie auf diesem Weg begleiten kann", sagt die Schauspielerin. 

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Lilly Krug (19) dreht bereits selbst Filme

Sie unterstützt die Tochter auch als Mentorin: Neben ihrem Studium nimmt Lilly nämlich bereits Schauspielunterricht und stand für einige Filme vor der Kamera, zuletzt für einen internationalen Thriller.

Und auch die Mutter kann sich nicht über Langeweile beklagen: Sabina Arnold und Veronica Ferres produzieren den ARD-Film, in dem Inka Friedrich und Franziska Schlattner die Hauptrollen spielen, und die Dreharbeiten in Bad Tölz, München und Füssen dauern noch bis zum 23. März. Im Herbst 2021 soll das Werk dann in der ARD zu sehen sein, als authentische Hommage an - und vielleicht auch als eine künstlerische Antwort auf - die Sehnsucht einer Mutter.

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