Umgang mit Prinz-Andrew-Skandal: Queen Elizabeth schadet ihrem royalen Image

Queen Elizabeth steht ihren Kindern bei - auch in schlechten Zeiten. Doch ihre Unterstützung für Prinz Andrew könnte der Monarchin schaden, wie ein Royal-Experte erklärt.
| Sven Geißelhardt
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Prinz Andrew bei einem Auftritt an der Seite der Queen: Solche Bilder wird es nach dem Missbrauchsvorwurf gegen den Royal wohl nicht mehr geben.
Prinz Andrew bei einem Auftritt an der Seite der Queen: Solche Bilder wird es nach dem Missbrauchsvorwurf gegen den Royal wohl nicht mehr geben. © IMAGO / Matrix

Streitereien, Drogen- und Sex-Skandale: Queen Elizabeth hat es mit ihrer Familie nicht immer leicht. Trotzdem halten die Royals zusammen. Doch die Anklage wegen sexuellen Missbrauchs gegen Prinz Andrew könnte auch der Monarchin schaden.

Queen Elizabeth unterstützt Prinz Andrew mit Geld

Wie "Telegraph" berichtet, soll die Queen ihren Sohn im Prozess finanziell unterstützen. Die Kosten dafür könnten in die Millionen gehen. Elizabeth hat sich bislang nicht öffentlich zu den Vorwürfen gegen Andrew geäußert und bot ihm vor wenigen Wochen Unterschlupf in ihrer schottischen Residenz Balmoral. Damit wollte sich der Prinz offenbar der Zustellung der Klage des mutmaßlichen Epstein-Opfers Virginia Giuffre entziehen. Diese behauptet, zum Sex mit dem Royal gezwungen worden zu sein, als sie 17 Jahre alt war.

Schadet sich die Queen selbst?

Die Unterstützung, welche die Queen Prinz Andrew gibt, könnte für die Monarchin einen großen Image-Schaden zur Folge haben. Royal-Expertin Katie Nicholl erklärt, dass die 95-Jährige vor allem ihren Ruf in Amerika damit ruiniere. "Die Königin bietet ihm [Prinz Andrew, d.R.] Unterschlupf. Sie erlaubt ihm, sich in Balmoral und damit auch unter ihrem Rock zu verstecken. Und ich denke, das ist für das Image der Queen, insbesondere in Amerika, schädlich", zitiert "Daily Mail" die Expertin.

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Prinz Charles, Prinzessin Anne und Prinz Edward distanzieren sich von Prinz Andrew

Während die Queen sich hinter Andrew stellt, sind sich die Geschwister des Prinzen offenbar einig, dass es für ihn keinen Weg zurück ins öffentliche Leben gibt. Damit würde der verstoßene Royal nicht mehr neben den Royals auftreten. Eine anonyme Quelle erklärte dem britischen Blatt "The Sun": "Vor neun Monaten hatten Charles, Anne und Edward ein Treffen, ein Gipfeltreffen, und waren sich einig, dass es für ihn kein Zurück mehr gibt."

Prinz Andrew pleite? "Er hat kein verfügbares Geld"

Auch Prinz William soll in dem Verhalten seines Onkels Prinz Andrew eine Bedrohung für die Zukunft des Königshauses sehen. Ob die Queen ihren Sohn weiterhin unterstützen wird oder doch der Einschätzung ihrer Familie folgt, bleibt abzuwarten.

Ohne die Unterstützung seiner Mutter dürfte Andrew jedoch ein großes Problem haben, denn er kann sich eine kostspielige Verteidigung wahrscheinlich nicht leisten. "Andrew hat kein verfügbares Geld. Sie [Prinz Andrew und Sarah Ferguson, d.R.] mussten gerade ihr Chalet in Verbier verkaufen - es gab eine massive Hypothek", erklärt Katie Nicholl dazu.

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