Tim Mälzer kämpft mit den Tränen und will TV-Studio verlassen

Promi-Koch und Gastronom Tim Mälzer (49) fürchtet im Corona-Lockdown um seine Existenz und sorgt mit seinem Auftritt in der Talkshow von Markus Lanz für bewegende Szenen. Er kämpft mit den Tränen und überlegt, gar kurz aus der TV-Kulisse zu verschwinden.
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Tim Mälzer überlegte laut, kurz das Studio zu verlassen: "Ich geh mal kurz raus, ernsthaft." Lanz war kurze Zeit sprachlos.
ZDF/Screenshot Tim Mälzer überlegte laut, kurz das Studio zu verlassen: "Ich geh mal kurz raus, ernsthaft." Lanz war kurze Zeit sprachlos.

Er hat einen großen Namen in der Gastro-Szene, doch auch Tim Mälzer blickt sorgenvoll auf die jetzige Situation und auf die kommenden Wochen. Bei Markus Lanz zeigt sich Mälzer von seiner emotionalen Seite und die Zuschauer erkennen, wie hart er von der Corona-Krise getroffen ist. Denn: Erst ab dem 22. Mai dürfen Gaststätten wieder öffnen. In Hamburg besitzt der 49-Jährige zwei Lokale und ein Catering-Unternehmen.

Mälzer den Tränen nahe: "Ich geh mal kurz raus"

Lanz hakt nach, wie er mit der aktuellen Situation umgehe, doch Mälzer kann nicht sprechen, atmet mehrmals tief durch, bittet den Moderator, zunächst jemand anderem eine Frage zustellen. "Ich verarbeite ja Informationen, die hier fallen", ergänzt der Gastronom, pausiert erneut und überlegt laut, kurz das Studio zu verlassen: "Ich geh mal kurz raus, ernsthaft."

Bei Markus Lanz: Tim Mälzer sorgt emotionalen Auftritt

Mälzers Augen werden immer wieder feucht. Zu Markus Lanz sagt er: "Wir stehen unter enormem Stress. Ich rede hier nicht über meine Existenz, sondern über eine ganze Branche und über Mitarbeiter, für die ich eine Verantwortung habe." Die Sorge um seine Angestellten, die in Kurzarbeit sind, ist groß: "60 Prozent sind nichts. Da muss zumindest auch in einer Mietzuschuss-Ebene etwas getan werden. Wir reden hier über meine Mitarbeiter, nicht über mich." Er fragt sich, ob er nicht schließen und warten solle, "bis sich der Markt bereinigt hat". 

Seine beiden Betriebe können ihre Kosten nicht mehr decken. Er wolle nicht jeden Tag neue Konzepte schaffen, sondern fordere klare Ansagen von der Politik. Er würde es begrüßen, wenn die Mehrwertsteuer für mindestens drei Jahre reduziert bleibe, das Kurzarbeitergeld in der Krise erhöht werde und einen zusätzlichen Rettungsschirm.

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